Filzweb oder Webfilzmütze

Eigentlich wollte ich sie schon ins “ Weihnachtsmarktprogramm “ aufnehmen, die

FILZ – WEB – MÜTZE

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Aber gut Ding will Weile haben und so kam ich erst jetzt dazu, diese Art auszuprobieren.

Im Vorbereitung hatte ich verschiedene Drapierungen versucht.

( Das Drapieren ist das Aufbringen von flächigen Halbzeugen auf gekrümmte Oberflächen… )

wahlweise auf meinem Kopf und auf einen Hutblock aus Holz,

was keinen großen Unterschied macht 🙂

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Das Gewebe dafür habe ich bei Melanie ergattert.

Einfach so hineinschneiden fällt nicht leicht, aber die Tatsache, dass sie es selber auch tut, hat mich dann

ermutigt. Melanie weiß Bescheid !

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Dieser Tage ging das erste Exemplar dieser Serie aus dem Haus.

Ja, ich hab noch Gewebe und noch Ideen für viele Mützen 🙂

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Es macht wirklich Spaß und der nächste Winter kommt bestimmt.

( ist ja auch noch nicht ganz vorbei )

Diesen so ähnlichen Beitrag hatte ich gestern schon abgeschickt, aber die Technik hatte etwas dagegen.

 

 

 

Filztraum

Hier geht es gerade nicht um einen Traum von einem Filz, im Sinne von Aha 🙂

Vielmehr um tatsächlich Geträumtes. Es war wieder sehr real. Großer Kursraum, mein Platz sehr geordnet mit viel Material , richtig viele kleine Päckchen zusammengestellt – eine Augenweide !

Es sollte ETWAS in blaugrün werden.

Ich hatte keinen Plan 😦  !!!

Alle anderen Kursteilnehmer kamen gut voran , mit Techniken der Extraklasse. Ich konnte alles genau sehen,  abgebundene Waben, eingefilzte Kugeln , tolle Farbverläufe in BLAUGRÜN 🙂

Mein Platz dagegen sah aus wie ein Scheiterhaufen und immer wieder drängelte sich pinkfarbene Wolle nach oben.

Ohne brauchbares Ergebnis und zurückgelassen im Chaos wachte ich auf….

Was sagt mir das ? Tiefenpsychologie  würde wohl so Einiges  Unverarbeitetes zu Tage fördern.

das lasse ich jetzt einfach mal übergangslos stehen…

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Ganz anders und viel entspannter waren die Spaziergänge mit Rudi in der Winterlandschaft.

Oft haben wir hier Nebel, der manchmal auch schön ist, aber die Sonne ist mir jetzt lieber.

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Sehr unwirkliche Lichtverhältnisse zeigten sich. Manchmal kam das Rudi auch nicht ganz Geheuer vor. Er blieb in meiner Nähe.

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Das mit dem Filzen hat dann doch ganz reale Züge angenommen.

Schon lange wollte ich sie ausprobieren eine

TSCHAPKA

 

 

 

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mit Rohwolle.

Der Prototyp hatte einige schnitttechnische Mängel und sollte noch kleiner gefilzt werden.

Wenn es nichts wird, schneide ich die Ohrenklappen ab, da kenne ich nichts 🙂 :):)

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Das zweite Modell passt und bekommt noch Schnüre und einen Feinschliff.

Wenn ich noch einmal so eine Kappe mache, werde ich mich hoffentlich an alle Fehler erinnern, die unweigerlich auftreten, wenn man was Neues ausprobiert.

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https://www.youtube.com/watch?v=M5q0KmjU0Qk

The Rose Songtext

 

Manche sagen, die Liebe sei ein Fluss
Der das zarte Schilf ertränkt
Manche sagen, die Liebe sei ein Rasiermesser,
Das die Seele verbluten lässt

Manche sagen, die Liebe sei ein Begehren
Ein unaufhörliches schmerzhaftes Verlangen
Ich sage, die Liebe ist eine Blume,
Und du bist ihr einziges Samenkorn

Nur das Herz, das Angst hat, gebrochen zu werden
Lernt nie zu tanzen
Nur der Traum, der Angst vor dem Erwachen hat
Geht nie ein Wagnis ein

Nur der, der nicht auch nehmen will
Kann niemals geben
Und nur die Seele, die Angst vor dem Tod hat
Lernt nie, was es heißt, zu leben

Wenn die Nacht zu einsam gewesen ist
Und der Weg viel zu lang
Und du denkst, dass Liebe nur

Für die, die Glück haben, und die Starken istDann denk nur daran, daß im Winter
Tief unter dem bitteren Schnee
Das Samenkorn liegt, das mit der Sonne Liebe
Im Frühling eine Rose wird

…und da riecht´s schon wieder nach Kaninchen – nein, Schafstall…

Nach längerer Filzpause, hab ich heute gleich doppelt so viel in die Wolle gegriffen.

Immer nehme ich mir vor, klein und fein zu filzen. Meine Gelenke würden es mir danken…

Doch dann kommt es anders. Schuld daran ist dieses mal die Kälte.

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Vorallem wenn man im Auto keine Sitzheizung hat.

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Das ich jetzt erst drauf komme, – unglaublich ! aber immerhin.

Heute hab ich mir das Fell von Günter vorgenommen. Er hatte es schon vor zwei Sommern abgegeben und ich weiß genau, dass er auch jetzt nicht frieren muss 🙂

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Auch wenn Günter zu den kleinsten Schafrassen, den Ouessants gehört, für eine Autositzauflage reicht sein Vlies.

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Ursprünglich sollte es so eine Art Husse werden, die man dann über die Rückenlehne ziehen kann.

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 (hier noch auf einem Stuhl )

Zum Glück habe ich den Gedanken verworfen, denn es war so schon ordentlich Masse. Aufgesogen

mit Seifenlauge, schwer zu händeln.

Eine haltbare Befestigung wird mir noch einfallen.

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Zum reinschnuppern hier noch einmal

das Lied

Nikolaustag – Nikolausmarkt

Der dreitägige Markt in Cloppenburg, am vergangenen Wochenende ist nun schon wieder Geschichte.

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Im vergangenen Jahr zählte man 22 Tausend Besucher und gefühlt waren es dieses Jahr noch mehr.

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Dazu muss ich sagen, dass mir kleine , beschauliche Märkte besser gefallen.

Die Leute verweilen länger und nehmen das was sie sehen auch wirklich wahr.

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Das Wetter war wunderbar und in meine kleine Kammer strahlte tagsüber die Wintersonne.

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Ich bin sehr dankbar, dass ich an allen Tagen helfende Hände hatte.

Danke , liebe Marion und liebe Maren !

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Außerdem bin ich froh, dass ich bei Kräften blieb und alles gut überstanden habe. Das ist alles nicht selbstverständlich.

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Es hat sich gelohnt , in jeglicher Hinsicht 🙂 🙂 🙂

Markttag

Wie an jedem letzten Sonntag im Oktober, fand rund um die Restaurationswerkstatt meiner Freundin Bettina, ein sehr schöner Handwerkermarkt statt. Das Wort ( Kunst ) – Handwerk verwende ich nicht so gerne.

🙂

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Besonders schön fand ich, dass eine Kundin einen Armreif nicht für das Handgelenk vorgesehen hatte, sondern für das Haar

🙂

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Es war sehr schön, – besonders schön und ich hatte keine Zeit außen und innen zu schlendern, deshalb nur Bilder aus der nächsten Nähe.

🙂

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Was unbedingt dazugehört, neben Gesprächen mit interessierten Leuten ist eben auch das Verkaufen.

Dazu ist man da. 🙂

Hat gut geklappt

🙂 🙂 🙂

Eigentlich sollte dieses große Kissen auch mit, aber mein mir Ange( ver)trauter war strikt dagegen . Basta.

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( Ursprünglich war das mal ein Rückenteil einer Weste für IHN, aber wenn man ein ganzes Bergschaf verwendet, kann das leicht zuviel werden.

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🙂

Verweisen möchte ich auch auf meine Seite Abzugeben.

Stellvertretend hier mein schönes , altes Spinnrad.

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Und ehe ich es ganz vergesse ;

Es gibt ganz aktuell, eine neue Filz – Fun – Spezial mit vielen schönen Anleitungen.

Eine davon ist von mir.

Darin beschreibe ich, wie Gliederketten gefilzt werden.

Viel Spass dabei .

FUN Special Nr. 3

ausbaufähig

Mir ist aufgefallen, dass ich gern Adjektive als Überschrift verwende.

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Worte wie ausbaufähig, blümerant oder nonverbal ,- sind sie nicht vielseitig einsetzbar ?

Tja und so fand ich auch, dass die Beschäftigung mit der Rohwolle , ausbeaufähig ist.

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Insbesondere was so Beutelchen betrifft, sollte ich mir künftig einpaar Gedanken vorher machen….

Ich habe so lange herumgefummelt. Manchmal ist das eben so 😉

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Ich habe keine Vorrichtung um Ösen einzuschlagen. Der Polsterer verlangte 1.-€ pro Öse !

12 Stück / 12 Euro – das hat mich umgehauen.

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Die Schließe für den Kragen ist aus dem Kürschner Handwerk.

Solche Teile begeistern mich.

So hatte ich mir vor Jahren, möglicherweise genau für diesen Zweck welche angeschafft 🙂

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Man gönnt sich ja sonst nichts 🙂

Heute auch bei Adjektivierung zu schauen.