Schwerelosigkeit

…wäre wirklich der allerbeste Zustand.

Nichts ist schwer, alles ist leicht . Loslassen oder losgelassen sein…

Es gibt solche Zustände,  manchmal bloß Momente. Zum Glück gibt es sie.

Ganz in die Moorschnuckenwolle vertieft,

– sehr erdverbunden allerdings, hab ich fleißig Spreu vom Weizen , von der Locke getrennt .

Obwohl ; “ Locke “ ?… wenn das welche sind, habe ich auch gelocktes Haar 🙂

Hier das Ergebnis

“ glatt verlockend „

Dieser Tage hatte ich noch ein schönes Erlebnis.

Bei einem Fotowettbewerb der Zeitschrift

„Mein schönes Land“

hatte ich Erfolg.

Von ca. 900 Bildern gehörte meines mit zu den drei Gewinnerfotos.

Meinen Preis seht ihr hier.

Zu Quedlinburg habe ich eine ganz besondere Beziehung. Ich war zwar noch nie da, aber meine Filzfreundin Anja wohnt dort. Dem nicht genug, Ihr Mann ist einer der führenden Köpfe des Saatgut Unternehmens !

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Zum Geburtstag bekam ich von ihr diese Wuchtbrumme.

Schwanger , schein schwanger oder nur vollgefressen ?

Den Schafen geht es eben auch nicht anders…

Liebreiz ist das entscheidende.

Schwerelos

Hier war ein lustiges Video von meinem Smartphon geplant aber ich bekomme es nicht hin.

Schade

😦

Denkt euch dass es schwerelos schwebt, bei schöner Musik.

Filztraum

Hier geht es gerade nicht um einen Traum von einem Filz, im Sinne von Aha 🙂

Vielmehr um tatsächlich Geträumtes. Es war wieder sehr real. Großer Kursraum, mein Platz sehr geordnet mit viel Material , richtig viele kleine Päckchen zusammengestellt – eine Augenweide !

Es sollte ETWAS in blaugrün werden.

Ich hatte keinen Plan 😦  !!!

Alle anderen Kursteilnehmer kamen gut voran , mit Techniken der Extraklasse. Ich konnte alles genau sehen,  abgebundene Waben, eingefilzte Kugeln , tolle Farbverläufe in BLAUGRÜN 🙂

Mein Platz dagegen sah aus wie ein Scheiterhaufen und immer wieder drängelte sich pinkfarbene Wolle nach oben.

Ohne brauchbares Ergebnis und zurückgelassen im Chaos wachte ich auf….

Was sagt mir das ? Tiefenpsychologie  würde wohl so Einiges  Unverarbeitetes zu Tage fördern.

das lasse ich jetzt einfach mal übergangslos stehen…

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Ganz anders und viel entspannter waren die Spaziergänge mit Rudi in der Winterlandschaft.

Oft haben wir hier Nebel, der manchmal auch schön ist, aber die Sonne ist mir jetzt lieber.

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Sehr unwirkliche Lichtverhältnisse zeigten sich. Manchmal kam das Rudi auch nicht ganz Geheuer vor. Er blieb in meiner Nähe.

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Das mit dem Filzen hat dann doch ganz reale Züge angenommen.

Schon lange wollte ich sie ausprobieren eine

TSCHAPKA

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mit Rohwolle.

Der Prototyp hatte einige schnitttechnische Mängel und sollte noch kleiner gefilzt werden.

Wenn es nichts wird, schneide ich die Ohrenklappen ab, da kenne ich nichts 🙂 :):)

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Das zweite Modell passt und bekommt noch Schnüre und einen Feinschliff.

Wenn ich noch einmal so eine Kappe mache, werde ich mich hoffentlich an alle Fehler erinnern, die unweigerlich auftreten, wenn man was Neues ausprobiert.

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dav

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https://www.youtube.com/watch?v=M5q0KmjU0Qk

The Rose Songtext

Manche sagen, die Liebe sei ein Fluss
Der das zarte Schilf ertränkt
Manche sagen, die Liebe sei ein Rasiermesser,
Das die Seele verbluten lässt

Manche sagen, die Liebe sei ein Begehren
Ein unaufhörliches schmerzhaftes Verlangen
Ich sage, die Liebe ist eine Blume,
Und du bist ihr einziges Samenkorn

Nur das Herz, das Angst hat, gebrochen zu werden
Lernt nie zu tanzen
Nur der Traum, der Angst vor dem Erwachen hat
Geht nie ein Wagnis ein

Nur der, der nicht auch nehmen will
Kann niemals geben
Und nur die Seele, die Angst vor dem Tod hat
Lernt nie, was es heißt, zu leben

Wenn die Nacht zu einsam gewesen ist
Und der Weg viel zu lang
Und du denkst, dass Liebe nur

Für die, die Glück haben, und die Starken istDann denk nur daran, daß im Winter
Tief unter dem bitteren Schnee
Das Samenkorn liegt, das mit der Sonne Liebe
Im Frühling eine Rose wird

…und da riecht´s schon wieder nach Kaninchen – nein, Schafstall…

Nach längerer Filzpause, hab ich heute gleich doppelt so viel in die Wolle gegriffen.

Immer nehme ich mir vor, klein und fein zu filzen. Meine Gelenke würden es mir danken…

Doch dann kommt es anders. Schuld daran ist dieses mal die Kälte.

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Vorallem wenn man im Auto keine Sitzheizung hat.

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Das ich jetzt erst drauf komme, – unglaublich ! aber immerhin.

Heute hab ich mir das Fell von Günter vorgenommen. Er hatte es schon vor zwei Sommern abgegeben und ich weiß genau, dass er auch jetzt nicht frieren muss 🙂

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sdr

dav

Auch wenn Günter zu den kleinsten Schafrassen, den Ouessants gehört, für eine Autositzauflage reicht sein Vlies.

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Ursprünglich sollte es so eine Art Husse werden, die man dann über die Rückenlehne ziehen kann.

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 (hier noch auf einem Stuhl )

Zum Glück habe ich den Gedanken verworfen, denn es war so schon ordentlich Masse. Aufgesogen

mit Seifenlauge, schwer zu händeln.

Eine haltbare Befestigung wird mir noch einfallen.

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Zum reinschnuppern hier noch einmal

das Lied

ausbaufähig

Mir ist aufgefallen, dass ich gern Adjektive als Überschrift verwende.

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Worte wie ausbaufähig, blümerant oder nonverbal ,- sind sie nicht vielseitig einsetzbar ?

Tja und so fand ich auch, dass die Beschäftigung mit der Rohwolle , ausbeaufähig ist.

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Insbesondere was so Beutelchen betrifft, sollte ich mir künftig einpaar Gedanken vorher machen….

Ich habe so lange herumgefummelt. Manchmal ist das eben so 😉

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Ich habe keine Vorrichtung um Ösen einzuschlagen. Der Polsterer verlangte 1.-€ pro Öse !

12 Stück / 12 Euro – das hat mich umgehauen.

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Die Schließe für den Kragen ist aus dem Kürschner Handwerk.

Solche Teile begeistern mich.

So hatte ich mir vor Jahren, möglicherweise genau für diesen Zweck welche angeschafft 🙂

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Man gönnt sich ja sonst nichts 🙂

Heute auch bei Adjektivierung zu schauen.

Lockenkragen ( Klappe / die Erste )

Es ist als hätte ich ein Schaf um die Schultern gelegt, gerade so wie ein Schäfer ein müdes Lämmlein.

( Dabei wiegt das Stück nur 150g )

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Das dachte ich, als ich den Schal heute morgen nach dem Trocknen umleget.

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Groß ist er und wärmen tut er.

Er gefällt mir.

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Was will man mehr, wenn es grimmig kalt oder auch nur ungemütlich ist.

Die Rohwolle kommt von einem Friesischen Milchschaf. Ich nannte sie schon einmal fälschlicherweise

Kurzhaardauerwellenträger .

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Aber auch diese kommen auf eine beachtliche Lockenlänge 🙂

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Das Blatt liegt stellvertretend für eine Broschennadel.

Kurz und gut, der Nächste wird kleiner und die Wolle dazu liegt schon bereit.

Rauhwolliges Pommernschaf und Ouessantschaf

Ps.: Nicht so gut, wenn so ein Schal auf einem schwarzen Wollmantel getragen werden soll ….

😉

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glatte Haare

Es gibt Schafe, die haben ganz imposante Locke

Andere lassen es kurz kringeln.

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Ouessantschaf

Wieder Andere sehen echt zottelig aus. Lang sind die Haare schon, nur keine einzige Welle 😦

hier welche mit Welle 🙂

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Wensleydalelocken schön gefärbt

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hier an einem Täschchen 🙂

Meine Wolllieferanten, – “ Von der Weide gleich um die Ecke „

( nicht zu verwechseln mit Walther von der Vogelweide )…

gehören zu der Art unauffälliger, gepflegter Kurzhaardauerwellenträger.

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Einen Teil ihrer Wolle hatte ich zum Kämmen geschickt, denn ich habe keine geeigneten Kämme um derartige Locken zu bändigen.

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Für die Sitzfellchen ist es geradezu optimal, wenn sich hier und da ein Löckchen abzeichnet.

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Wie gesagt, ein OH und AH wie bei den Wensleydalelocken

 kommt dann nicht über die Lippen,

 eher ein  “ Auch schön… „

Wollvlies mit Spindel

Ich mag sie, die Unauffälligen !

Aber ich werde ihnen noch den gebührenden Rahmen schenken, da werden andere Locken neidisch 🙂

vielleicht wieder so

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oder so

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PS : Neulich beim Frisör. Es wollte einfach zu keiner anständigen Frisur gelingen .

Die Frisöse kommentierte mit den Worten – sie haben aber auch ganz glatte Haare !!!!!

 ( Das war meine Woche und was es sonst noch zu lesen gibt , wir immer Samstags hier )

Filznostalgie – Täschchen

Aus wunderschönstem, handgefärbten Wollvlies von den allerletzten ? Beständen vom Melanie,-

die jetzt beherzt ihren Kleidersaal mit von Hand ( was sonst ! ) genähten Kleidern füllt –

konnte ich diese Taschen filzen. Die Wolle auszulegen war eine Freude !

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Ein wenig Seide hier, ein bissel Stickerei da und Perlen. Kleine messingfarbene Ketten als Henkel kommen noch dran und dann ab ins Theater damit  oder sonst wohin. 🙂

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Zur Zeit habe ich ein großes Pflaster auf der Nase , ( eine OP , nichts Feines ) und konnte so nur leichte Dinge verrichten.

Das Foto, während ich Rohwolle sortiere will ich euch nicht vorenthalten . Im Glas in der Mitte ist nicht Cola , es ist Bier. Getrunken nach Sonnenuntergang  …………. 🙂

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Ich denke mir eine Strickweste

Vor dem Stricken kommt das Spinnen.

Nach dem die Jacke, ( siehe hier ) mir nicht mehr aus dem Sinn geht und auch sonst allgegenwärtig vor meinen Augen 🙂 erscheint, kam  der Wunsch auf, mir eine Weste zu stricken.

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Gerade lehne ich mich wieder sehr aus dem Fenster ; Gestrickt habe ich bisher sehr selten, bis fast gar nicht 🙂

Aber der Gedanke ist gefasst und gestern habe ich erst einmal die dafür nötige Wolle gesponnen.

Texel – gelblich

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( hatte ich noch von den Engeln übrig ).

 Wenn diese 200g nicht reichen, wird nachgesponnen.

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Das Spinnen endete in einem gewissen “ Kampfspinnen “ – alles tat schon weh, aber ich wollte unbedingt noch einen Teil verzwirnt sehen, gestern Nacht 😉 .

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Heute ging es entspannter weiter.

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Wenn alles gut abgetropft und trocken ist werden schöne Knäuel gewickelt und eine Maschenprobe gemacht .

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Ich möchte dieses Muster stricken. Aber ich weiß noch nicht wie es geht 😦

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1 rechts 1 links und in der nächsten Reihe versetzt ?

Nun bin ich gespannt wie es weiter geht.

 

Rauhwolliges Pommernschaf oder “ Es ist angerichtet „

Das mit dem Rauhwolligen Pommernschaf hat eine Geschichte.

Miesi hat Beziehungen zu einem Schäfer, von dem sie zuverlässig Vliese bekommen kann. Auch dieses Jahr sollte es dazu kommen und sie versprach mir, dann an mich zu denken. Oh , ja !

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Aus bisher ungeklärten Gründen sind alle Vliese beim Schäfer verschwunden. Schade, aber nicht zu ändern.

Eine liebe Blogleserin  hat wohl alles ein bischen verfolgt und meinte, sie hätte noch ….

So kann es gehen, ist das nicht wunderbar !

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Diese Blogleserin, war schon einige male bei meinen Filzkursen und hat bei mir die Grundkenntnisse zum Spinnen erlernt.

Als ich die Rohwolle abholte, kam ich aus dem Staunen nicht heraus.

Sie zeigte mir

herrliche gesponnene Wolle, solargefärbt  – ganz fein. Da musste ich sie umarmen.

Solche Begebenheiten machen mich glücklich.

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Was für unterschiedliche Farbnuancen diese Wolle hat !

Einen kleinen Teil habe ich schon gewaschen . Kaum Schmutz.

Manchmal denke ich schon , am besten wird es sein aus der ungewaschenen Wolle zu spinnen.

Die Fasern sind lang und fein.

Kissen aus Ouessant Schaf ( es gibt helle und braune )

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Prinzessinenkissen aus Milchschaf

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Aus der Rubrik “ liegengebliebene Filze “ entstand diese Tasche.

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Das eingenähte Leder gefällt mir so nicht.  1 Stunde lochen , ( schlechtes Werkzeug, gerade erst gekauft ! )und dann flechten, wird sich sicher lohnen.

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Kleine Tasche mit Lederschließe

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( Schuhe die nichts mehr taugen, werde von mir seziert und die Accessoires aufgehoben )

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Vorausblickend sollte ich mich ein wenig konzentrieren, denn am 6. September findet in Heiligenloh ein schöner , großer Markt statt, zu dem ich vorbereitet sein sollte. 🙂

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Rohwolle und was danach folgt

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Zwei Vliese von Milchschafen waren in letzter Zeit unter meinen Händen. Das Waschen hatte ich ja schon gezeigt. Das feine Auslesen des zweiten Vlieses war mühsam. Aber auch das geht vorbei.

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 (klick mal oben an)

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Einen Teil hatte ich mit Handkarden geglättet, aber das gebe ich jetzt auf. Der ganze Oberkörper machte schlapp.( 50 g habe ich davon gesponnen und mit braun und weiß verzwirnt ). Nie wieder !

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Schöne Locken fanden  für Sitzfellchen Verwendung. So konnte ich gar nicht aufhören, sie in allen möglichen Größen herzustellen.

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Für Sonntags nehme ich mir meistens eine leichtere Handarbeit vor. Der Rahmen war ja noch da und die Lust, darauf zu weben auch.

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Plan A zeigt das was daraus werden soll .

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Bei Plan B könnte es passieren, dass ich alles wieder über den Haufen werfe. Das Endergebnis werde ich euch natürlich zeigen.

Mit weich gezupfter Rohwolle ( wer hat, der kann  )  🙂   habe ich die Kissen flach gefüllt und Fellchen obenauf genäht.

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Was machen die Gänse ?

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Sie leben ( fast ) einträchtig miteinander und wenn wieder einmal Wasser fehlt, nehmen sie unsere kleine Badeschüssel gern in Anspruch.

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Eigentlich wollten alle auf einmal hinein.

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Genug gebadet !