Nuno – Filz – Kappe in Maigrün

… ja, bin ein wenig grünlastig gerade…

Wen wundert´s, alles um mich herum ist doch auch grün.

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Leuchtkraft fehlt gerade und so hab ich noch einmal in knallgrüne Wolle gegriffen.

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Dazu kamen handgefärbte Pongé Seide und Chiffonseide mit Glitzer.

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Entstehen sollte eine Baskenmütze.

Leider ein bisschen zu groß gewählt die Form oder zum Glück ;

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Damit die schöne Struktur der Seide erhalten bleibt, entschied ich mich nicht weiter zu walken.

Jetzt hab ich ein wunderschönes Zwiebeltürmchen.

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( Ihr kennt sie ja alle, die Basilius Kathedrale )

guckst du hier

Wenn ich mir die Türme so betrachte geben sie ungeheuer viel her als Inspiration für weiter

Kappen 🙂

Lichtdurchflutet

Aufbruch

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Habt ihr schon einmal eine Wohnung gesucht ?

Bei den toll formulierten Anzeigen fällt das Wort lichtdurchflutet am häufigsten.

Ganz weit unten im Exposé steht dann auch :

Keine Haustiere !

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Gockel Collage

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Seit sehr langer Zeit sind wir auf der Suche nach einem neuen Domizil , das uns auch Heimat sein kann.

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Das Haus in dem wir seit fast 7 Jahren zur Miete leben, steht am falschen Fleck.

Dazu kommt, dass wir es aus gesundheitlichen Gründen nicht halten können.

Hohe Räume , Gebälk und Mauerwerk sehen super aus, –  sind aber für uns nicht alltagstauglich.

Als wir es uns anlachten, waren wir beide noch bei ganz anderen Kräften.

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Wir sind in letzter Zeit mehr als 10 tausend Kilometer gefahren um Wohnungen anzuschauen und  sind geläutert zurückgekommen.

Dabei war alles, – auch betreutes Wohnen.

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Es wird eine große Umstellung , vom Haus in eine Wohnung zu ziehen – aber dieser Schritt ist mehr als überfällig.

Es ist wirklich schlimm, in einem Vakuum zu leben, in dem das Eine unerträglich wird und die Hoffnung auf baldige Änderung nicht in Sicht.

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Entrümpelt ist schon lange, Umzugskartons zum Teil gepackt.

Anfänglicher Tatendrang und Illusionen sind verflogen.

Wir sind wie gelähmt.

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Wenn ihr diese Zeilen lest, – vielleicht kennt ihr jemanden oder jemand kennt einen anderen ….

der eine Wohnung in Baden – Württemberg oder in einer klimatisch günstigen Region in Bayern hat, hier die Eckdaten :

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Frührentnerpaar ende 50zig , mit liebenswerten achtjährigen Labrador ( Rudi )

sucht Wohnung mit Terrasse ( wenig Stufen ), moderne Heizung / Sanitär.

ab 70 Qudratmeter, mit vorhandener Infrastruktur , gern ländlich.

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Am besten lichtdurchflutet …

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Filzweb oder Webfilzmütze

Eigentlich wollte ich sie schon ins “ Weihnachtsmarktprogramm “ aufnehmen, die

FILZ – WEB – MÜTZE

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Aber gut Ding will Weile haben und so kam ich erst jetzt dazu, diese Art auszuprobieren.

Im Vorbereitung hatte ich verschiedene Drapierungen versucht.

( Das Drapieren ist das Aufbringen von flächigen Halbzeugen auf gekrümmte Oberflächen… )

wahlweise auf meinem Kopf und auf einen Hutblock aus Holz,

was keinen großen Unterschied macht 🙂

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Das Gewebe dafür habe ich bei Melanie ergattert.

Einfach so hineinschneiden fällt nicht leicht, aber die Tatsache, dass sie es selber auch tut, hat mich dann

ermutigt. Melanie weiß Bescheid !

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Dieser Tage ging das erste Exemplar dieser Serie aus dem Haus.

Ja, ich hab noch Gewebe und noch Ideen für viele Mützen 🙂

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dav

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Es macht wirklich Spaß und der nächste Winter kommt bestimmt.

( ist ja auch noch nicht ganz vorbei )

Diesen so ähnlichen Beitrag hatte ich gestern schon abgeschickt, aber die Technik hatte etwas dagegen.

 

 

 

Filztraum

Hier geht es gerade nicht um einen Traum von einem Filz, im Sinne von Aha 🙂

Vielmehr um tatsächlich Geträumtes. Es war wieder sehr real. Großer Kursraum, mein Platz sehr geordnet mit viel Material , richtig viele kleine Päckchen zusammengestellt – eine Augenweide !

Es sollte ETWAS in blaugrün werden.

Ich hatte keinen Plan 😦  !!!

Alle anderen Kursteilnehmer kamen gut voran , mit Techniken der Extraklasse. Ich konnte alles genau sehen,  abgebundene Waben, eingefilzte Kugeln , tolle Farbverläufe in BLAUGRÜN 🙂

Mein Platz dagegen sah aus wie ein Scheiterhaufen und immer wieder drängelte sich pinkfarbene Wolle nach oben.

Ohne brauchbares Ergebnis und zurückgelassen im Chaos wachte ich auf….

Was sagt mir das ? Tiefenpsychologie  würde wohl so Einiges  Unverarbeitetes zu Tage fördern.

das lasse ich jetzt einfach mal übergangslos stehen…

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Ganz anders und viel entspannter waren die Spaziergänge mit Rudi in der Winterlandschaft.

Oft haben wir hier Nebel, der manchmal auch schön ist, aber die Sonne ist mir jetzt lieber.

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Sehr unwirkliche Lichtverhältnisse zeigten sich. Manchmal kam das Rudi auch nicht ganz Geheuer vor. Er blieb in meiner Nähe.

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Das mit dem Filzen hat dann doch ganz reale Züge angenommen.

Schon lange wollte ich sie ausprobieren eine

TSCHAPKA

 

 

 

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mit Rohwolle.

Der Prototyp hatte einige schnitttechnische Mängel und sollte noch kleiner gefilzt werden.

Wenn es nichts wird, schneide ich die Ohrenklappen ab, da kenne ich nichts 🙂 :):)

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Das zweite Modell passt und bekommt noch Schnüre und einen Feinschliff.

Wenn ich noch einmal so eine Kappe mache, werde ich mich hoffentlich an alle Fehler erinnern, die unweigerlich auftreten, wenn man was Neues ausprobiert.

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https://www.youtube.com/watch?v=M5q0KmjU0Qk

The Rose Songtext

 

Manche sagen, die Liebe sei ein Fluss
Der das zarte Schilf ertränkt
Manche sagen, die Liebe sei ein Rasiermesser,
Das die Seele verbluten lässt

Manche sagen, die Liebe sei ein Begehren
Ein unaufhörliches schmerzhaftes Verlangen
Ich sage, die Liebe ist eine Blume,
Und du bist ihr einziges Samenkorn

Nur das Herz, das Angst hat, gebrochen zu werden
Lernt nie zu tanzen
Nur der Traum, der Angst vor dem Erwachen hat
Geht nie ein Wagnis ein

Nur der, der nicht auch nehmen will
Kann niemals geben
Und nur die Seele, die Angst vor dem Tod hat
Lernt nie, was es heißt, zu leben

Wenn die Nacht zu einsam gewesen ist
Und der Weg viel zu lang
Und du denkst, dass Liebe nur

Für die, die Glück haben, und die Starken istDann denk nur daran, daß im Winter
Tief unter dem bitteren Schnee
Das Samenkorn liegt, das mit der Sonne Liebe
Im Frühling eine Rose wird

Nikolausmarkt in Cloppenburg

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Für den vom Freitag den 2.12. bis Sonntag den 4.12. 2016 stattfindenden Nikolausmarkt, hatte ich zuletzt alle Hände voll zu tun.

Stellvertretend hier eine kleine Schal-Parade.

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und ein munteres Sitzkissen, dass durch die Stickerei im ganz neuen Licht erstrahlt.

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Ich freue mich drauf und – vielleicht sieht man sich dort 🙂

Das Akkordeon

Als ich 7 Jahre alt war,

und meine Eltern eine gewisse Musikalität in mir wahrgenommen hatten,

wurde ich ratz fatz mit einem Musikinstrument vertraut gemacht,

was damals ( glaube ich jedenfalls ) gerade in Mode war.

Das Akkordeon

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Das damalige Modell war halb so groß und halb so schwer.

Meine Oma Olga, schleppte den Kasten immer zum Bus und in der benachbarten Kleinstadt zum Musiklehrer.

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Auch das REGELMÄSSIGE Üben unterlag ihrer Kontrolle.

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Eigens zum Noten schreiben versprach sie mir einen ganz tollen Füllfederhalter, wenn ich dann endlich

 die RECHTE Hand zum Schreiben verwende….

😉

Ihr Haus lag einen Steinwurf von der Schule entfernt.

Oft schlich ich mich nach Schulschluss schnell am Gartenzaun vorbei, um dem Üben zu entgehen.

Doch dann hörte ich sie, wie sie rief : “ Angela, üben kommen !!!“

Na gut, immerhin blieb ich 7 !!! Jahre dabei.

Gespielt haben ich Volkslieder, Operettenmelodien, Shantys und Schlagermusik.

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❤ ❤ ❤

Heute , beim Aufräumen und Entstauben holte ich mir die Quetschkommode vom Schrank und wollte

ein wenig darauf spielen.

Ich wußte, von vorangegangenen Versuchen, dass die Hände nicht mehr so gut mitmachen…

Aber dass es so schlimm kommt, hat mich emotional umgehauen.

… es steckt doch in mir ! … ich kenne die Melodien aus dem ff ! …  die Finger können sich nicht weit genug

spreizen … ein paar wenige Akkorde … das Handgelenk…

Der körperliche Schmerz war das Wenigste.

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Ja, ich weiß, es gibt für alles eine Zeit.

Und wieviele Möglichkeiten habe ich außerdem, mit meinen Händen !

Nein, da fehlt es mir nicht an Dankbarkeit.

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Es schwang so vieles mit in diesem Moment. Erinnerungen, Abschied, Traurigkeit.

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Ich werde das Akkordeon nicht aufheben und wie ein Relikt aus der “ guten , alten Zeit „

in ständiger Sichtweite auf einen Sockel stellen.

Ich werde es verkaufen.

Ich wünsche mir, dass derjenige dann ein schönes Verhältnis zu diesem

Akkordeon aufbauen kann.

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immerhin  – 96 Bässe !