Filztäschlein

Das Jahr hat angefangen, wie es aufgehört hat – mit filzen 🙂

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Ich hoffe ihr gehört zu den Glückspilzen des Jahres

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Wer einmal mit dem Filzen angefangen hat, kann es kaum mehr lassen. So fühlt man sich oft wie in einem Hamsterrad.

Die Gedanken kreisen und immer hat man eine weitere Idee, mit mehreren Varianten der Umsetzung.

Aber wenn  etwas fertig werden soll, muß man sich dann doch entscheiden.

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Der Adventsfilzkurs hat außerdem dazu beigetragen, Dinge fertig zustellen um dann Neuem Platz zu machen.

Aus einer Anleitung für Filzpilze entstanden bei mir allerdings keine Pilze sondern Taschen.  Eine Leidenschaft von mir.

  🙂

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Zwischendurch muss es dann immer etwas kleineres sein, damit mir die Puste nicht ausgeht , denn zum Filzen braucht man auch Kraft.

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Loop – eine Nachbestellung

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Schwerelosigkeit

…wäre wirklich der allerbeste Zustand.

Nichts ist schwer, alles ist leicht . Loslassen oder losgelassen sein…

Es gibt solche Zustände,  manchmal bloß Momente. Zum Glück gibt es sie.

Ganz in die Moorschnuckenwolle vertieft,

– sehr erdverbunden allerdings, hab ich fleißig Spreu vom Weizen , von der Locke getrennt .

Obwohl ; “ Locke “ ?… wenn das welche sind, habe ich auch gelocktes Haar 🙂

Hier das Ergebnis

“ glatt verlockend „

Dieser Tage hatte ich noch ein schönes Erlebnis.

Bei einem Fotowettbewerb der Zeitschrift

„Mein schönes Land“

hatte ich Erfolg.

Von ca. 900 Bildern gehörte meines mit zu den drei Gewinnerfotos.

Meinen Preis seht ihr hier.

Zu Quedlinburg habe ich eine ganz besondere Beziehung. Ich war zwar noch nie da, aber meine Filzfreundin Anja wohnt dort. Dem nicht genug, Ihr Mann ist einer der führenden Köpfe des Saatgut Unternehmens !

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Zum Geburtstag bekam ich von ihr diese Wuchtbrumme.

Schwanger , schein schwanger oder nur vollgefressen ?

Den Schafen geht es eben auch nicht anders…

Liebreiz ist das entscheidende.

Schwerelos

Hier war ein lustiges Video von meinem Smartphon geplant aber ich bekomme es nicht hin.

Schade

😦

Denkt euch dass es schwerelos schwebt, bei schöner Musik.

Wenn der Kuckuck ruft

…..sollte man den Geldbeutel schütteln, damit es nie an Geld fehlt,

sagt ein Sprichwort.

So fing ich an, erst einmal Geldbeutel zu filzen…

Ich mußte mich sputen, denn der Kuckuck hat bei uns schon gerufen.

Der Plan war, kleine Tasche für in die große Tasche.

Als das Grobe fertig war meinte mein persönlicher Berater , – viel zu schade um sie in die Versenkung einer Damentasche zu schicken.

Es könnten doch Gürteltaschen werden.

Recht hat er !

Begeistert von der Idee, klappte ich bei den meisten Täschchen

eine Seite des “ Bügels “ nach hinten und eine nach vorn.

Ein schmaler Gürtel läßt sich durch alle ziehen .

Durch einen Magnetverschluß kann nichts herausfallen.

Die Glasknöpfe hat meine Freundin Jana gearbeitet.

Die Stickerei und Knöpfe muten  ein wenig Bayrisch an.

So nenne ich sie

 „Säckerl“

ausbaufähig

Mir ist aufgefallen, dass ich gern Adjektive als Überschrift verwende.

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Worte wie ausbaufähig, blümerant oder nonverbal ,- sind sie nicht vielseitig einsetzbar ?

Tja und so fand ich auch, dass die Beschäftigung mit der Rohwolle , ausbeaufähig ist.

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Insbesondere was so Beutelchen betrifft, sollte ich mir künftig einpaar Gedanken vorher machen….

Ich habe so lange herumgefummelt. Manchmal ist das eben so 😉

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Ich habe keine Vorrichtung um Ösen einzuschlagen. Der Polsterer verlangte 1.-€ pro Öse !

12 Stück / 12 Euro – das hat mich umgehauen.

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Die Schließe für den Kragen ist aus dem Kürschner Handwerk.

Solche Teile begeistern mich.

So hatte ich mir vor Jahren, möglicherweise genau für diesen Zweck welche angeschafft 🙂

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Man gönnt sich ja sonst nichts 🙂

Heute auch bei Adjektivierung zu schauen.

nüchtern und betrunken

Unterschiedlicher könnten sie nicht sein, die Täschchen.

 (16 x 22)

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Anja sagte im Kommentar, sie würde keine Henkel dran machen. Da hat sie recht ! Haptik ist neben Optik nicht zu unterschätzen.

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Als haptische Wahrnehmung bezeichnet man das aktive Erfühlen von Größe,
Konturen, Oberflächentextur, Gewicht usw. eines Objekts
durch Integration aller Hautsinne und der Tiefensensibilität.

Andererseits hatte mir mal eine Frau auf einem Markt gesagt ; “ hübsch Ihre Täschchen , wenn sie jetzt noch einen Henkel hätten…. „

🙂

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 Nun haben die Meisten doch ein Umhängeband und wer will macht es einfach ab !

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 Ich habe einen heimlichen Favoriten :

Schwarz mit Chilischoten

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und

Die Nüchterne

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Schon lange nicht mehr dabei , aber heute wieder beim

Samstagsplausch

Das ist in der letzten Woche fertig geworden.

gewebt und gehortet

Bestimmt schon 12 Jahre ist es her, dass ich diese Streifen gewebt habe. Verarbeitet hatte ich einen schon mal hier und nun bekommen die anderen ihre endgültige Verwendung.

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( Aber Genaueres weiß man nicht, denn der künftige Besitzer könnte ja den Streifen wieder abtrennen, weil er gerade ein Band fürs Haar braucht ….

🙂

Wer gleich mal zwei Taschen von einer Sorte filzen möchte , kann aus einem Hohlfilz gleich zwei herausschneiden.

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Die Webstreifen laden geradezu zum Verflechten ein.

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Aber nun habe ich mich entschieden, es werden wieder

Web-Filz-Taschen

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Vorläufig schnüre ich das Bündel noch einmal zu. Die endgültige Fassung braucht noch Zeit.

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Denn nach der Pflicht kommt die Kür

STICKEN 🙂

bis später….

Diese Blümchen brachte mir mein ehemaliger Verlobter

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Filznostalgie – Täschchen

Aus wunderschönstem, handgefärbten Wollvlies von den allerletzten ? Beständen vom Melanie,-

die jetzt beherzt ihren Kleidersaal mit von Hand ( was sonst ! ) genähten Kleidern füllt –

konnte ich diese Taschen filzen. Die Wolle auszulegen war eine Freude !

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Ein wenig Seide hier, ein bissel Stickerei da und Perlen. Kleine messingfarbene Ketten als Henkel kommen noch dran und dann ab ins Theater damit  oder sonst wohin. 🙂

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Zur Zeit habe ich ein großes Pflaster auf der Nase , ( eine OP , nichts Feines ) und konnte so nur leichte Dinge verrichten.

Das Foto, während ich Rohwolle sortiere will ich euch nicht vorenthalten . Im Glas in der Mitte ist nicht Cola , es ist Bier. Getrunken nach Sonnenuntergang  …………. 🙂

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Indien

…ist ein großes Land und meine virtuelle und gestalterische Reise hat etwas länger gedauert.

Das Thema des diesjährigen Frühlingsfilzkurs bei Corinna , ist angelehnt an ihre Reise , die sie dorthin vor kurzem unternahm.

Hier die Umsetzung des 1. Themas

Bitte seht es mir nach, wenn das ein längerer Eintrag wird, aber die Tasche hat mich über eine Woche beschäftigt.

Jetzt gehe ich einwenig 🙂 ins Detail

Eine Schultertasche

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❤ ❤ ❤

Weil sie ja gestern schon fertig wurde schicke ich sie noch zum Samstagsplausch…

Auch zu sehen bei Adjektivierung

fertig

Die acht Meter lange Kette ist abgewebt und es fühlte sich ganz komisch an, als ich das Gewebe vom Warenbaum abwickelte und letztendlich die Fäden am Kettbaum durchtrennte.

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Schwer zu beschreiben,  ein bisschen wie abnabeln und in eine neue Phase entlassen.

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Noch hängen die unterschiedlichen Webteile zusammen,

( dazwischen Kruscht, für die Fransenbildung ).

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Der nächste Schritt wird sein, passende Filze für ein harmonisches Ganzes herzustellen.

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Ohhhh,  – ich atme tief aus und wünsche mir, dass es gelingt.

erstens

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zweitens

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drittens

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viertens

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fünftens

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und so weiter….

Die ersten 4 Meter hatten für einen Schal und zwei Taschen gereicht.

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 Das Ganze geht natürlich zur Adjektivierung.

fertig  die Fertigung

Brot ist trocken und Schweine haben Locken

Dieser Satz auf die Frage :   Was ? drängelte sich mir immer wieder in den Kopf.

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Weil die vierte Tasche eben ein Schwein geworden ist. Punkt .

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( Schwein mit Glitzerzähnen )

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Ich liebe Schweine aber sie müssen nicht als Tasche daher kommen.

Schneller Schwenk zum nächsten Projekt.

Lockengarn

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Die Vorbereitungen für die Reise nach Oberammergau  (Rheumaklinik )  sind so ziemlich abgeschlossen.

bügeln und so…

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Rudis Spielsachen zusammenpacken und seine Decke. Er ist die Zeit bei seinen anderen Kumpels. Aber uns schnürt es schon zu – Trennungsschmerz.

Eigentlich könnte ich dieses als

Osterdekoration

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verwenden aber es soll eine Mütze werden, denn im Gebirge ist es sicher noch kalt.

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Im Übrigen bekam man als Kind auf die Frage Was ?

die Antwort : Das Wasser ist nass, das Brot ist trocken und Schweine haben Locken.

Wie fragt man bitteschön ?

Genau !  Wie bitte ?

Alles zu sehen auch hier beim Samstagsplausch