Ostereier und mehr

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… leider konnte ich nicht zum Frühlingsmarkt, – krank sollte man das einfach nicht machen.

Aber das Leben geht weiter, auch wenn ich sehr traurig darüber war.

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Vor Kurzem gab ich einen sehr schönen Schnupper / Kennenlernen – Kurs für Filzbegeisterte.

Allen hat es viel Spaß gemacht und es sieht so aus, als sollte bereits nächsten Monat ein weiterer Kurs folgen.

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Eine Teilnehmerin brachte für jeden ein Osternest mit.  Sehr , sehr lieb !

 

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Zum Schluss hatten wir Blüten , kleine Gefäße und ein genadeltes Häschen fertiggestellt.

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In letzter Zeit hing ich auch wieder an der Nadel….

Hin und wieder macht mir das auch Spaß, aber die Stunden sollte man dabei nicht zählen.

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Ausprobiert hatte ich auch Vögel nach Vorlagen von Rotraut Reinhard, die sehr naturgetreue Tiere filzt.

Dabei musste ich feststellen, dass mir Dinge, die aus mir heraus entstehen, besser gelingen.

Die reine Natur ist sowieso nicht zu toppen.

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Zum Schluss noch zwei Schmetterlinge, weil die Echten einfach noch nicht kommen können.

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Euch allen wünsche ich

Frohe Ostern

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Frohe Weihnachten !

Kurz vor Weihnachten hat es meinen PC zerlegt 😦

Nun weiß ich endlich, was ich mir für nach Weihnachten wünsche…

Heute möchte ich  nachtragen, was sonst so noch geschah.

Beim Adventsfusseln mit Corinna gab es noch einiges abzuarbeiten. Sachen, die nicht so auf die Schnelle erarbeitet sind.

 

Eine der Aufgaben – “ Schrift einfilzen „.

Eigentlich möchte man gar nicht mehr aufhören ;  Es gibt so viele Möglichkeiten diese Technik anzuwenden.

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(  die heilige Familie hat mir mein Mann vor 19 Jahren auf dem Weihnachtsmarkt in Brackenheim gekauft )

Zum Schluß kam da noch die Anleitung für eine kraftraubende Filzarbeit .

 

 „Körbe aus der Fläche filzen „

 

Das hatte ich vor vielen Jahren schon einmal gemacht und beschlossen, – dass ist nichts mehr für malträtiert Schultergelenke .

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Aber zwischen dürfen und wollen klafft eine Lücke , – ich mußte einfach,

zumal mir meine Webarbeit derart aufdringlich aus der Vorratskiste entgegenleuchtete.

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Es blie bis zum Schluß spannend, weil nicht ganz sicher war, ob sie das dicke Gewebe ( Corespun aus Resten )

mit dem Wollvlies verbinden würde.

Es hat  ! Es hat lange gedauert ! Es hat sehr lange gedauert !

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 Die Werke aller Kursteilnehmer könnten unterschiedlicher nicht sein.

Viele tolle Arbeiten gibt es da zu bewundern.

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 Frohe Weihnachten !

und allen ein herzliches  Dankeschön  fürs Reinschauen und Kommentieren hier im Blog.

Ich freue mich immer, von Euch ein Zeichen zu bekommen !

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Liebe Grüße auch an alle, die einfach nur schauen.

 

 

Mein Webstuhl trägt Kette

… keine gewöhnliche Kette, sondern eine mit royalem Touch.

 

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Gefühlte 100 Stunden habe ich gebraucht, bis ich dann endlich die einzelnen Schäfte heben konnte um zu prüfen ob auch alles stimmt.

 

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Erschwerend kam dazu, dass die Garne von unterschiedlicher Stärke sind.

Das aprikotfarbene glänzende Garn mußte ich doppelt nehmen um in etwa die Fadenstärke des braunen Garnes zu haben.

Mir gefielen diese beiden Farben zusammen sehr gut. Neues wird nicht gekauft, solange noch Vorräte da sind, basta !

 

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Apropos Vorräte ;

Vom apricotfarbenen Garn war leider zu wenig da. Und nun kommts :

Ich hatte vor Jahren meiner Freundin Filzmari eine Kone davon geschenkt….

Ja ! sie schenkte es mir zurück !

( schäme mich )

 

Das Muster heißt

PRINCE – OF – WALES – KARO

( Glencheck )

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Ich bin kein richtiger Weber aber die Tüftelei und die Geduld, die man braucht , sind eine Gute Schule für mich.

Außerdem kann ich immer meine Webmeisterin und Freundin Ingrid  fragen ,  wenn ich nicht weiter weiß.

 

 

 

 

 


Ich glaub es geht schon wieder los…

kennt ihr den Schlager ?

🙂

 

Haltlos bin ich nicht, eher hin und her gerissen, zwischen Pflicht und Kür.

Die Tage sind ausgefüllt und am Abend weiß man, –

wir haben wieder alles gegeben.

Eine Wohnung wohnlich zu machen ( man denke nur an Überkopfarbeiten für Lampen und so ) bringt einen schnell an den Rand der Verzweiflung.

Wenn dann noch der Bohrer andere Wege sucht, wie man will, möchte man am Liebsten alles hinhauen.

Das wir nun doch schon ziemlich weit gekommen sind, grenzt an ein Wunder.

Das Nähen von Vorhängen oder Gardinen kann ich dann schon ein wenig als Kür bezeichnen.

Zum Glück haben wir einen wirklich sehr großen Tisch, darauf kann man auch mächtige Stoffberge bewältigen.

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dick – dünn gesponnen

verzwirnt mit Paietteneffektgarn

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Zwischendurch „mußte“ ich   spinnen,- ganz wichtig um ins Gleichgewicht zu kommen und an andere Fäden anzuknüpfen.

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Dieser Tage kam ein Päckchen mit unzähligen Schätzen von Anke.

Als Dank für den Regenbogenschirm legte sie mit Pflanzenfarben gefärbte Fasern hinein.

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Seht selbst und schaut auf ihren Blog.

 

Sie ist eine Meisterin in diesem Fach !

Vielen Dank für dieses Geschenk !

Da möchte man gleich loslegen. Aber ich werde warten, bis eine gute Idee im Hinterstübchen keimt.

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Wenn wir nicht gerade Zimmern und Werkeln, sind wir im Wald unterwegs.

 

Hier ein paar Bilder vom Kinderwanderweg – auch dieser hätte steilere Aufstiege und abfallende Hänge – uns reicht der Geradeausweg 🙂

Die Idee, über einen “ Bildschirm “ nur ein Detail von der Fülle der Natur zu sehen, finde ich sehr gut.

Allerdings stehen viele ratlos davor, wenn man dann “ nur “ einen Zweig sieht und keinen Film ….

 

 

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( Wir haben immer noch keinen Fernseher – und vermissen ihn nicht ).

 

 

 

 

Maienlust, Maienlust

Winter hat fort gemußt !

Maienlust, Maienlust öffnet die Brust.

Alle Menschen sind von Herzen froh; oh wär es immer so !

Alle Menschen werden stark und frei.

Das macht der Mai.

Es gibt sooo schöne Lieder für diese Zeit .

Laßt euch einwenig einstimmen auf den Wonnemonat.

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Spinnen tut der Seele gut

Die Kaschmirwolle ist eine sehr feine und weiche Naturfaser, die aus dem Unterfell der Kaschmirziege gewonnen wird

Nach sehr langer “ Spinnabstinenz „

habe ich mir gleich das Feinste an Wolle herausgesucht, – so nach dem Motto,

man gönnt sich ja sonst nichts.

😉

 

Vor einigen Jahren ! war ich auf der Suche nach kurzfasriger Wolle für ein Jackenprojekt.

guckst du hier

Melanie färbte mir extra nach meinen Wünschen die feinen Fasern.

Leider zeigte eine Filzprobe, dass sich  Kaschmir sehr schlecht mit der Seide verband.

Für eine Arbeit dieser Größenordnung, war das Risiko die Wolle zu verwenden einfach zu groß.

Feine Merinowolle eignete sich perfekt für den Nunofilz.

Nach und nach werde ich nun die Kaschmirfasern spinnen.

Die ersten 100g sind einfach verzwirnt.

Um den Farbverlauf zu erhalten möchte ich noch Nawajo-verzwirnen, was bedeutet, deutlich dünner zu spinnen. Aufgrund der Kurzfasrigkeit geht das wirklich mühsam 😦

Filzweb oder Webfilzmütze

Eigentlich wollte ich sie schon ins “ Weihnachtsmarktprogramm “ aufnehmen, die

FILZ – WEB – MÜTZE

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dav

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Aber gut Ding will Weile haben und so kam ich erst jetzt dazu, diese Art auszuprobieren.

Im Vorbereitung hatte ich verschiedene Drapierungen versucht.

( Das Drapieren ist das Aufbringen von flächigen Halbzeugen auf gekrümmte Oberflächen… )

wahlweise auf meinem Kopf und auf einen Hutblock aus Holz,

was keinen großen Unterschied macht 🙂

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mde

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Das Gewebe dafür habe ich bei Melanie ergattert.

Einfach so hineinschneiden fällt nicht leicht, aber die Tatsache, dass sie es selber auch tut, hat mich dann

ermutigt. Melanie weiß Bescheid !

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Dieser Tage ging das erste Exemplar dieser Serie aus dem Haus.

Ja, ich hab noch Gewebe und noch Ideen für viele Mützen 🙂

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dav

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dav

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Es macht wirklich Spaß und der nächste Winter kommt bestimmt.

( ist ja auch noch nicht ganz vorbei )

Diesen so ähnlichen Beitrag hatte ich gestern schon abgeschickt, aber die Technik hatte etwas dagegen.

 

 

 

nüchtern und betrunken

Unterschiedlicher könnten sie nicht sein, die Täschchen.

 (16 x 22)

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Anja sagte im Kommentar, sie würde keine Henkel dran machen. Da hat sie recht ! Haptik ist neben Optik nicht zu unterschätzen.

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Als haptische Wahrnehmung bezeichnet man das aktive Erfühlen von Größe,
Konturen, Oberflächentextur, Gewicht usw. eines Objekts
durch Integration aller Hautsinne und der Tiefensensibilität.

Andererseits hatte mir mal eine Frau auf einem Markt gesagt ; “ hübsch Ihre Täschchen , wenn sie jetzt noch einen Henkel hätten…. „

🙂

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 Nun haben die Meisten doch ein Umhängeband und wer will macht es einfach ab !

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 Ich habe einen heimlichen Favoriten :

Schwarz mit Chilischoten

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und

Die Nüchterne

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Schon lange nicht mehr dabei , aber heute wieder beim

Samstagsplausch

Das ist in der letzten Woche fertig geworden.

gewebt und gehortet

Bestimmt schon 12 Jahre ist es her, dass ich diese Streifen gewebt habe. Verarbeitet hatte ich einen schon mal hier und nun bekommen die anderen ihre endgültige Verwendung.

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( Aber Genaueres weiß man nicht, denn der künftige Besitzer könnte ja den Streifen wieder abtrennen, weil er gerade ein Band fürs Haar braucht ….

🙂

Wer gleich mal zwei Taschen von einer Sorte filzen möchte , kann aus einem Hohlfilz gleich zwei herausschneiden.

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Die Webstreifen laden geradezu zum Verflechten ein.

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Aber nun habe ich mich entschieden, es werden wieder

Web-Filz-Taschen

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Vorläufig schnüre ich das Bündel noch einmal zu. Die endgültige Fassung braucht noch Zeit.

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Denn nach der Pflicht kommt die Kür

STICKEN 🙂

bis später….

Diese Blümchen brachte mir mein ehemaliger Verlobter

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Mandala aus Filz

Das ist mein erstes

  Filzmandala

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Wirklich, ich hab mich lange damit beschäftigt !

Und es gibt einige Fehler ( verrate ich aber nicht ).

Immer und immer wieder schaute ich die wunderschönsten Exponate bei Jana an, um wenigstens hinter die Technik zu kommen. Eine ganz andere Sache ist, die Vielzahl der Möglichkeiten einzugrenzen um dann zu seinem Mandala zu gelangen.

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Einige Fehler haben sich gleich am Anfang eingeschlichen. Denkfehler, – aber auch aus diesen Blütenblättern wird noch ein Mandala.

Wahrscheinlich kam ich ganz umständlich ans Ziel .

😉

Mein größtes Handicap liegt beim Auslegen der Wolle.

Man nimmt am Besten Wolle vom Kammzug und legt diese fein  „ausgezogen“ an und nebeneinander. So kann man schönste Farbverläufe herstellen.

Genau das kann ich nicht. Meine Hände und Handgelenke sind mehrfach operiert und einzelne Finger versteift.

So ist es bei mir eher ein Auszupfen  🙂

Deshalb greife ich bei den meisten Filzarbeiten zu Vlieswolle.

Das vereinfacht das Ganze, aber so fein wird es eben nicht.

Ein Mandala kann natürlich auch ganz anders aussehen.

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Sitzkissen verschenkt

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oder schon abgewetzt.

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mit Fotospielerei

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Gewebe über Pappe – noch unvollendet

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Schutzschirm

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Mandala

Dieses Thema   war Teil 2. im Frühlingsfilzkurs

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