Mein Webstuhl trägt Kette

… keine gewöhnliche Kette, sondern eine mit royalem Touch.

 

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Gefühlte 100 Stunden habe ich gebraucht, bis ich dann endlich die einzelnen Schäfte heben konnte um zu prüfen ob auch alles stimmt.

 

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Erschwerend kam dazu, dass die Garne von unterschiedlicher Stärke sind.

Das aprikotfarbene glänzende Garn mußte ich doppelt nehmen um in etwa die Fadenstärke des braunen Garnes zu haben.

Mir gefielen diese beiden Farben zusammen sehr gut. Neues wird nicht gekauft, solange noch Vorräte da sind, basta !

 

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Apropos Vorräte ;

Vom apricotfarbenen Garn war leider zu wenig da. Und nun kommts :

Ich hatte vor Jahren meiner Freundin Filzmari eine Kone davon geschenkt….

Ja ! sie schenkte es mir zurück !

( schäme mich )

 

Das Muster heißt

PRINCE – OF – WALES – KARO

( Glencheck )

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Ich bin kein richtiger Weber aber die Tüftelei und die Geduld, die man braucht , sind eine Gute Schule für mich.

Außerdem kann ich immer meine Webmeisterin und Freundin Ingrid  fragen ,  wenn ich nicht weiter weiß.

 

 

 

 

 


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Filzschal mit passender Kappe

Ein Geschenk von einer Filzfreundin, half mir aus meiner Lethargie.

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Sehr feine ( 16 mic ) Merino in einer besonderen Petrolfarbe inspirierten mich , einen Schal und die dazugehörige Kappe zu gestalten.

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Beides zusammen wiegt ca. 100g.

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Mir ist die Kappe ein wenig zu klein, das hat den Vorteil, dass ich bald eine nächste filzen werde.

( muss nur noch warten, bis sich mein Handgelenk wieder beruhigt ( ich schiebe es mal auf das Wetter 🙂

Vom gleichen Farbton habe ich noch 100g, – was könnte ich daraus machen ?

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Gefilzt mit Florentiner Spitze

Letztes Jahr im Herbst , verkaufte ich einer Freundin die

“ Brautstulpen „

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Wer weiß, vielleicht brauche ich sie noch…

Zum Heiraten und für die Liebe ist es nie zuspät, stellte sie fest !

Sie liebt sie, die Brautstulpen auch wenn sie nur drapiert neben dem

Rosenstrauß auf der Kommode liegen.

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Es folgte ein Auftrag – “ gern noch sowas mit der Spitze „.

Da ich nicht mehr sooo viel davon hatte, mußte ich mir etwas einfallen lassen.

Es wurde ein

LOOP

 

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Hochfeine Merino und Seidenfasern  machen das Halstuch kuschelig weich.

Einpaar kleine Perlen zieren die Ränder.

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Ich hoffe es gefällt.

Filzweb oder Webfilzmütze

Eigentlich wollte ich sie schon ins “ Weihnachtsmarktprogramm “ aufnehmen, die

FILZ – WEB – MÜTZE

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Aber gut Ding will Weile haben und so kam ich erst jetzt dazu, diese Art auszuprobieren.

Im Vorbereitung hatte ich verschiedene Drapierungen versucht.

( Das Drapieren ist das Aufbringen von flächigen Halbzeugen auf gekrümmte Oberflächen… )

wahlweise auf meinem Kopf und auf einen Hutblock aus Holz,

was keinen großen Unterschied macht 🙂

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Das Gewebe dafür habe ich bei Melanie ergattert.

Einfach so hineinschneiden fällt nicht leicht, aber die Tatsache, dass sie es selber auch tut, hat mich dann

ermutigt. Melanie weiß Bescheid !

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Dieser Tage ging das erste Exemplar dieser Serie aus dem Haus.

Ja, ich hab noch Gewebe und noch Ideen für viele Mützen 🙂

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Es macht wirklich Spaß und der nächste Winter kommt bestimmt.

( ist ja auch noch nicht ganz vorbei )

Diesen so ähnlichen Beitrag hatte ich gestern schon abgeschickt, aber die Technik hatte etwas dagegen.

 

 

 

ausbaufähig

Mir ist aufgefallen, dass ich gern Adjektive als Überschrift verwende.

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Worte wie ausbaufähig, blümerant oder nonverbal ,- sind sie nicht vielseitig einsetzbar ?

Tja und so fand ich auch, dass die Beschäftigung mit der Rohwolle , ausbeaufähig ist.

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Insbesondere was so Beutelchen betrifft, sollte ich mir künftig einpaar Gedanken vorher machen….

Ich habe so lange herumgefummelt. Manchmal ist das eben so 😉

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Ich habe keine Vorrichtung um Ösen einzuschlagen. Der Polsterer verlangte 1.-€ pro Öse !

12 Stück / 12 Euro – das hat mich umgehauen.

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Die Schließe für den Kragen ist aus dem Kürschner Handwerk.

Solche Teile begeistern mich.

So hatte ich mir vor Jahren, möglicherweise genau für diesen Zweck welche angeschafft 🙂

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Man gönnt sich ja sonst nichts 🙂

Heute auch bei Adjektivierung zu schauen.

Lockenkragen ( Klappe / die Erste )

Es ist als hätte ich ein Schaf um die Schultern gelegt, gerade so wie ein Schäfer ein müdes Lämmlein.

( Dabei wiegt das Stück nur 150g )

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Das dachte ich, als ich den Schal heute morgen nach dem Trocknen umleget.

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Groß ist er und wärmen tut er.

Er gefällt mir.

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Was will man mehr, wenn es grimmig kalt oder auch nur ungemütlich ist.

Die Rohwolle kommt von einem Friesischen Milchschaf. Ich nannte sie schon einmal fälschlicherweise

Kurzhaardauerwellenträger .

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Aber auch diese kommen auf eine beachtliche Lockenlänge 🙂

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Das Blatt liegt stellvertretend für eine Broschennadel.

Kurz und gut, der Nächste wird kleiner und die Wolle dazu liegt schon bereit.

Rauhwolliges Pommernschaf und Ouessantschaf

Ps.: Nicht so gut, wenn so ein Schal auf einem schwarzen Wollmantel getragen werden soll ….

😉

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