Filznetzwerk

Es gibt einen e.V. “ Filznetzwerk “ , dem ich nicht angehöre, aber das Wort ist so treffend, wenn ich an all die wertvollen, liebenswerten Vernetzungen denke, die im Laufe meines Filzerdaseins entstanden sind.

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Ratschläge, Ideenaustausch, Begeisterung , Leidenschaft !

– schön, dass es das für mich gibt.

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Manche Begegnungen sind leibhaftig, andere visuell / akustisch  über die vielfältigen Medien.

Immer ist ein kreativer , aktiver Geist zu spüren.

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So haben mir Filzfreundinnen, ihr Wissen preisgegeben und so maßgeblich am Gelingen der letzten Filzarbeiten mitgewirkt.

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Danke liebe Mara, für deine fachmännische und sehr fundierte Hilfe bei den Hutprojekten.

Ich kann gar nicht aufhören und sie ist dran “ schuld „.

🙂

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Danke dir liebe Marion, die mir mit Geduld und kleinen Korrekturen zum Gelingen meiner ersten Maus in Aufbautechnik zur Seite stand .

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Danke liebe Filzmarie, für die vielen Tipps und Tricks, seit vielen Jahren.

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Natürlich “ klauen “ wir mit den Augen; Das Ergebnis aber, wird so unterschiedlich ausfallen, wie es die Schöpfer selbst sind.

Das Rad können wir nicht noch einmal erfinden, aber vielleicht die Speichen 🙂

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Manchmal kann ich mich ein wenig revanchieren.

Hier ist ein Entwurf und Modell, für eine Kinder – Filz – AG.

Ich wünsche den Beteiligten viel Spaß !

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🙂

Filzschal mit passender Kappe

Ein Geschenk von einer Filzfreundin, half mir aus meiner Lethargie.

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Sehr feine ( 16 mic ) Merino in einer besonderen Petrolfarbe inspirierten mich , einen Schal und die dazugehörige Kappe zu gestalten.

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Beides zusammen wiegt ca. 100g.

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Mir ist die Kappe ein wenig zu klein, das hat den Vorteil, dass ich bald eine nächste filzen werde.

( muss nur noch warten, bis sich mein Handgelenk wieder beruhigt ( ich schiebe es mal auf das Wetter 🙂

Vom gleichen Farbton habe ich noch 100g, – was könnte ich daraus machen ?

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Gefilzt mit Florentiner Spitze

Letztes Jahr im Herbst , verkaufte ich einer Freundin die

“ Brautstulpen „

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Wer weiß, vielleicht brauche ich sie noch…

Zum Heiraten und für die Liebe ist es nie zuspät, stellte sie fest !

Sie liebt sie, die Brautstulpen auch wenn sie nur drapiert neben dem

Rosenstrauß auf der Kommode liegen.

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Es folgte ein Auftrag – “ gern noch sowas mit der Spitze „.

Da ich nicht mehr sooo viel davon hatte, mußte ich mir etwas einfallen lassen.

Es wurde ein

LOOP

 

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Hochfeine Merino und Seidenfasern  machen das Halstuch kuschelig weich.

Einpaar kleine Perlen zieren die Ränder.

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Ich hoffe es gefällt.

Filzweb oder Webfilzmütze

Eigentlich wollte ich sie schon ins “ Weihnachtsmarktprogramm “ aufnehmen, die

FILZ – WEB – MÜTZE

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Aber gut Ding will Weile haben und so kam ich erst jetzt dazu, diese Art auszuprobieren.

Im Vorbereitung hatte ich verschiedene Drapierungen versucht.

( Das Drapieren ist das Aufbringen von flächigen Halbzeugen auf gekrümmte Oberflächen… )

wahlweise auf meinem Kopf und auf einen Hutblock aus Holz,

was keinen großen Unterschied macht 🙂

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Das Gewebe dafür habe ich bei Melanie ergattert.

Einfach so hineinschneiden fällt nicht leicht, aber die Tatsache, dass sie es selber auch tut, hat mich dann

ermutigt. Melanie weiß Bescheid !

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Dieser Tage ging das erste Exemplar dieser Serie aus dem Haus.

Ja, ich hab noch Gewebe und noch Ideen für viele Mützen 🙂

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Es macht wirklich Spaß und der nächste Winter kommt bestimmt.

( ist ja auch noch nicht ganz vorbei )

Diesen so ähnlichen Beitrag hatte ich gestern schon abgeschickt, aber die Technik hatte etwas dagegen.

 

 

 

Filztraum

Hier geht es gerade nicht um einen Traum von einem Filz, im Sinne von Aha 🙂

Vielmehr um tatsächlich Geträumtes. Es war wieder sehr real. Großer Kursraum, mein Platz sehr geordnet mit viel Material , richtig viele kleine Päckchen zusammengestellt – eine Augenweide !

Es sollte ETWAS in blaugrün werden.

Ich hatte keinen Plan 😦  !!!

Alle anderen Kursteilnehmer kamen gut voran , mit Techniken der Extraklasse. Ich konnte alles genau sehen,  abgebundene Waben, eingefilzte Kugeln , tolle Farbverläufe in BLAUGRÜN 🙂

Mein Platz dagegen sah aus wie ein Scheiterhaufen und immer wieder drängelte sich pinkfarbene Wolle nach oben.

Ohne brauchbares Ergebnis und zurückgelassen im Chaos wachte ich auf….

Was sagt mir das ? Tiefenpsychologie  würde wohl so Einiges  Unverarbeitetes zu Tage fördern.

das lasse ich jetzt einfach mal übergangslos stehen…

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Ganz anders und viel entspannter waren die Spaziergänge mit Rudi in der Winterlandschaft.

Oft haben wir hier Nebel, der manchmal auch schön ist, aber die Sonne ist mir jetzt lieber.

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Sehr unwirkliche Lichtverhältnisse zeigten sich. Manchmal kam das Rudi auch nicht ganz Geheuer vor. Er blieb in meiner Nähe.

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Das mit dem Filzen hat dann doch ganz reale Züge angenommen.

Schon lange wollte ich sie ausprobieren eine

TSCHAPKA

 

 

 

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mit Rohwolle.

Der Prototyp hatte einige schnitttechnische Mängel und sollte noch kleiner gefilzt werden.

Wenn es nichts wird, schneide ich die Ohrenklappen ab, da kenne ich nichts 🙂 :):)

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Das zweite Modell passt und bekommt noch Schnüre und einen Feinschliff.

Wenn ich noch einmal so eine Kappe mache, werde ich mich hoffentlich an alle Fehler erinnern, die unweigerlich auftreten, wenn man was Neues ausprobiert.

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https://www.youtube.com/watch?v=M5q0KmjU0Qk

The Rose Songtext

 

Manche sagen, die Liebe sei ein Fluss
Der das zarte Schilf ertränkt
Manche sagen, die Liebe sei ein Rasiermesser,
Das die Seele verbluten lässt

Manche sagen, die Liebe sei ein Begehren
Ein unaufhörliches schmerzhaftes Verlangen
Ich sage, die Liebe ist eine Blume,
Und du bist ihr einziges Samenkorn

Nur das Herz, das Angst hat, gebrochen zu werden
Lernt nie zu tanzen
Nur der Traum, der Angst vor dem Erwachen hat
Geht nie ein Wagnis ein

Nur der, der nicht auch nehmen will
Kann niemals geben
Und nur die Seele, die Angst vor dem Tod hat
Lernt nie, was es heißt, zu leben

Wenn die Nacht zu einsam gewesen ist
Und der Weg viel zu lang
Und du denkst, dass Liebe nur

Für die, die Glück haben, und die Starken istDann denk nur daran, daß im Winter
Tief unter dem bitteren Schnee
Das Samenkorn liegt, das mit der Sonne Liebe
Im Frühling eine Rose wird

…und da riecht´s schon wieder nach Kaninchen – nein, Schafstall…

Nach längerer Filzpause, hab ich heute gleich doppelt so viel in die Wolle gegriffen.

Immer nehme ich mir vor, klein und fein zu filzen. Meine Gelenke würden es mir danken…

Doch dann kommt es anders. Schuld daran ist dieses mal die Kälte.

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Vorallem wenn man im Auto keine Sitzheizung hat.

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Das ich jetzt erst drauf komme, – unglaublich ! aber immerhin.

Heute hab ich mir das Fell von Günter vorgenommen. Er hatte es schon vor zwei Sommern abgegeben und ich weiß genau, dass er auch jetzt nicht frieren muss 🙂

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sdr

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Auch wenn Günter zu den kleinsten Schafrassen, den Ouessants gehört, für eine Autositzauflage reicht sein Vlies.

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Ursprünglich sollte es so eine Art Husse werden, die man dann über die Rückenlehne ziehen kann.

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 (hier noch auf einem Stuhl )

Zum Glück habe ich den Gedanken verworfen, denn es war so schon ordentlich Masse. Aufgesogen

mit Seifenlauge, schwer zu händeln.

Eine haltbare Befestigung wird mir noch einfallen.

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Zum reinschnuppern hier noch einmal

das Lied