Mein Webstuhl trägt Kette

… keine gewöhnliche Kette, sondern eine mit royalem Touch.

 

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Gefühlte 100 Stunden habe ich gebraucht, bis ich dann endlich die einzelnen Schäfte heben konnte um zu prüfen ob auch alles stimmt.

 

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Erschwerend kam dazu, dass die Garne von unterschiedlicher Stärke sind.

Das aprikotfarbene glänzende Garn mußte ich doppelt nehmen um in etwa die Fadenstärke des braunen Garnes zu haben.

Mir gefielen diese beiden Farben zusammen sehr gut. Neues wird nicht gekauft, solange noch Vorräte da sind, basta !

 

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Apropos Vorräte ;

Vom apricotfarbenen Garn war leider zu wenig da. Und nun kommts :

Ich hatte vor Jahren meiner Freundin Filzmari eine Kone davon geschenkt….

Ja ! sie schenkte es mir zurück !

( schäme mich )

 

Das Muster heißt

PRINCE – OF – WALES – KARO

( Glencheck )

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Ich bin kein richtiger Weber aber die Tüftelei und die Geduld, die man braucht , sind eine Gute Schule für mich.

Außerdem kann ich immer meine Webmeisterin und Freundin Ingrid  fragen ,  wenn ich nicht weiter weiß.

 

 

 

 

 


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Nashorn Trockenhorn und Einhorn

Wer kennt nicht das Drama des Trockenhorn !

https://www.youtube.com/watch?v=HkYDH1X818M

Aber davon soll hier nicht noch einmal die Rede sein .

 

🙂

 

Viel lieber schreibe ich über die Geschichte des Einhorns.

Wie wir alle wissen, gibt es gar kein Einhorn.

Das Einhorn ist ein Fabelwesen mit magischen Kräften . Ein Wesen der Reinheit und der Unschuld.

Wer mehr dazu wissen will schaut hier.

https://de.wikipedia.org/wiki/Einhorn

 

Vor kurzem bekam ich eine Anfrage, ob ich ein Einhorn filzen könnte. Regenbogenfarben sollten an Mähne und Schweif zu sehen sein.

Tja, eine Einhorn hatte ich noch nie gefilzt und bedauerte sogleich,

dass ich es in der ganzen Zeit, in der ich relativ nah bei Filzkram wohnte,

nicht geschafft hatte einen Kurs bei ihr zu belegen. Sie hat ein Händchen für AUSSERORDENTLICH schöne Tiergestalten !

Pech !

😦

Gleichzeitig stibitzte ich mit den Augen bei Doris im Blog.

Ich wußte, sie hat ein wunderschönes , elegantes , geflügeltes Einhorn zu einer Schultüte gefilzt.

Nun sollte es aber losgehen.

 

Genommen habe ich Wolle von einem Norddeutschen Schaf, neben dem ich einmal wohnte.

Sendete dieses Vlies zum Waschen und Kämmen nach Sassen Lebensgemeinschaft e.V.

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( Mit liebevoll, kritischen Augen verfolgte der Beraterengel das Wachsen und Gedeihen )

Ein Pfeifenputzerdrahtgestell bildete das Ge RIPPE , die Basis allen Lebens ( hüstel )…

So nahmen die Dinge Stich für Stich ihren Lauf.

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Nun könnte man tagelang an der Anatomie eines solchen Vierbeiners feilen,

aber irgendwann muß dann doch Schluß sein.

( alles Natur und keins wie das Andere, dachte ich dann bei mir )

( endlich Haare , dachte der Engel – Haare müssen sein !  Ich hab ja auch welche )

( oh, kleine Löckchen sehen auch gut aus… )

 ( Oh la la, was für eine Lockenpracht ! )

( Bei diesem Anblick frage ich mich, warum hab´ich keine Locken ?- Aber Engel kennen keinen Neid )

 

( Komm, lehn dich an bei mir , das haben wir beide gut gemacht,- sagte der Engel )

Beraterengel und andere wichtige Engel findet ihr bei Allerleirauh bittet zum Tee

❤ ❤ ❤

 

Es hat viel Spaß gemacht, auch wenn ich dann bei der “ Frisur „wieder zwei Möglichkeiten hatte.

 

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Nun kann es morgen aus dem Haus gehen/ reiten/fliegen und bereitet hoffentlich viel Freude.

Ich hatte sie !

 

 

 

 

 

 

Ich glaub es geht schon wieder los…

kennt ihr den Schlager ?

🙂

 

Haltlos bin ich nicht, eher hin und her gerissen, zwischen Pflicht und Kür.

Die Tage sind ausgefüllt und am Abend weiß man, –

wir haben wieder alles gegeben.

Eine Wohnung wohnlich zu machen ( man denke nur an Überkopfarbeiten für Lampen und so ) bringt einen schnell an den Rand der Verzweiflung.

Wenn dann noch der Bohrer andere Wege sucht, wie man will, möchte man am Liebsten alles hinhauen.

Das wir nun doch schon ziemlich weit gekommen sind, grenzt an ein Wunder.

Das Nähen von Vorhängen oder Gardinen kann ich dann schon ein wenig als Kür bezeichnen.

Zum Glück haben wir einen wirklich sehr großen Tisch, darauf kann man auch mächtige Stoffberge bewältigen.

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dick – dünn gesponnen

verzwirnt mit Paietteneffektgarn

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Zwischendurch „mußte“ ich   spinnen,- ganz wichtig um ins Gleichgewicht zu kommen und an andere Fäden anzuknüpfen.

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Dieser Tage kam ein Päckchen mit unzähligen Schätzen von Anke.

Als Dank für den Regenbogenschirm legte sie mit Pflanzenfarben gefärbte Fasern hinein.

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Seht selbst und schaut auf ihren Blog.

 

Sie ist eine Meisterin in diesem Fach !

Vielen Dank für dieses Geschenk !

Da möchte man gleich loslegen. Aber ich werde warten, bis eine gute Idee im Hinterstübchen keimt.

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Wenn wir nicht gerade Zimmern und Werkeln, sind wir im Wald unterwegs.

 

Hier ein paar Bilder vom Kinderwanderweg – auch dieser hätte steilere Aufstiege und abfallende Hänge – uns reicht der Geradeausweg 🙂

Die Idee, über einen “ Bildschirm “ nur ein Detail von der Fülle der Natur zu sehen, finde ich sehr gut.

Allerdings stehen viele ratlos davor, wenn man dann “ nur “ einen Zweig sieht und keinen Film ….

 

 

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( Wir haben immer noch keinen Fernseher – und vermissen ihn nicht ).

 

 

 

 

Versteigerung

Ich kann es drehen und wenden wie ich will, aber mein

Regenbogenschirm

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kann auch nicht mit.

Ich hatte ihn über einen wunderschönen alten , stilvollen Regenschirm einer Dame gefilzt.

Zusammen klappen kann man ihn natürlich auch.

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Auf Märkten war er ein farbenfroher Blickfang.

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Corinna, die Chefin der Filzzauberschule hatte die toll Idee, ihn noch mit Glasperlen zu besetzen, – sozusagen als Regentropfen.

Wer Lust hat dieses zu tun und wer den Schirm gerne möchte,

ist hier ab jetzt eingeladen zu einer

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VERSTEIGERUNG

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Ende der Versteigeung ist Sonntag, der 2. Juli  20.00 Uhr.

Eure Gebote sendet ihr mir bitte an meine Mail – Adresse ( oben rechts ).

Startgebot ist 1.- €

Es hat niemand geboten, aber ich weiß, der Schirm wird ein gutes Plätzchen bekommen.

 

Schwerelosigkeit

…wäre wirklich der allerbeste Zustand.

Nichts ist schwer, alles ist leicht . Loslassen oder losgelassen sein…

Es gibt solche Zustände,  manchmal bloß Momente. Zum Glück gibt es sie.

Ganz in die Moorschnuckenwolle vertieft,

– sehr erdverbunden allerdings, hab ich fleißig Spreu vom Weizen , von der Locke getrennt .

Obwohl ; “ Locke “ ?… wenn das welche sind, habe ich auch gelocktes Haar 🙂

Hier das Ergebnis

“ glatt verlockend „

Dieser Tage hatte ich noch ein schönes Erlebnis.

Bei einem Fotowettbewerb der Zeitschrift

„Mein schönes Land“

hatte ich Erfolg.

Von ca. 900 Bildern gehörte meines mit zu den drei Gewinnerfotos.

Meinen Preis seht ihr hier.

Zu Quedlinburg habe ich eine ganz besondere Beziehung. Ich war zwar noch nie da, aber meine Filzfreundin Anja wohnt dort. Dem nicht genug, Ihr Mann ist einer der führenden Köpfe des Saatgut Unternehmens !

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Zum Geburtstag bekam ich von ihr diese Wuchtbrumme.

Schwanger , schein schwanger oder nur vollgefressen ?

Den Schafen geht es eben auch nicht anders…

Liebreiz ist das entscheidende.

Schwerelos

Hier war ein lustiges Video von meinem Smartphon geplant aber ich bekomme es nicht hin.

Schade

😦

Denkt euch dass es schwerelos schwebt, bei schöner Musik.

Moorschnuckenschafschur

Ganz beizeiten haben wir heute einen kurzen Abstecher zur  Schafschur gemacht.

                                                                          Gleich um die Ecke

Das Licht stand gerade ungünstig ( oder ich …   🙂  , deshalb sind die Fotos nicht so dolle geworden.

Hier ein kleiner Eindruck.

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Dezenter Streifenwellenschnitt kommt nie aus der Mode ! Mäh

🙂

Gestern hatte ich das Rauhwollige Pommernschaf , (- also nicht gleich das Ganze ) ,

zwischen den Händen.

Rauhwolliges Pommernschaf hat auch eine sehr schöne Wolle.

Wie man  Hier  und  Hier  sieht.

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Und davon wieder neu infiziert , gingen wir heute neues „Futter „

organisieren.

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Zaghaft fragte ich nach einem Vlies und bekam es geschenkt.

Glücklich ging ich mit meiner Beute zu meinem Mann.

Diese : Warum hast du nicht noch mehr genommen ?

Noch einmal zurück – nun habe ich drei Vliese für einen Freundschafspreis.

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Bei uns im Garten riecht es wie neben dem Schafstall.

Riecht ihr es auch ?

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So , – lange Pause … gedanklich

wenn ich mir dass genauer anschaue, weiß ich nicht, wie lange die Euphorie anhält.

Das wird noch ein langer Weg mit den Moorschnucken.

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😦

Das ich sie begleite, selbstverständlich !

Man muß sie lieb haben.

Wenn der Kuckuck ruft

…..sollte man den Geldbeutel schütteln, damit es nie an Geld fehlt,

sagt ein Sprichwort.

So fing ich an, erst einmal Geldbeutel zu filzen…

Ich mußte mich sputen, denn der Kuckuck hat bei uns schon gerufen.

Der Plan war, kleine Tasche für in die große Tasche.

Als das Grobe fertig war meinte mein persönlicher Berater , – viel zu schade um sie in die Versenkung einer Damentasche zu schicken.

Es könnten doch Gürteltaschen werden.

Recht hat er !

Begeistert von der Idee, klappte ich bei den meisten Täschchen

eine Seite des “ Bügels “ nach hinten und eine nach vorn.

Ein schmaler Gürtel läßt sich durch alle ziehen .

Durch einen Magnetverschluß kann nichts herausfallen.

Die Glasknöpfe hat meine Freundin Jana gearbeitet.

Die Stickerei und Knöpfe muten  ein wenig Bayrisch an.

So nenne ich sie

 „Säckerl“