Schwerelosigkeit

…wäre wirklich der allerbeste Zustand.

Nichts ist schwer, alles ist leicht . Loslassen oder losgelassen sein…

Es gibt solche Zustände,  manchmal bloß Momente. Zum Glück gibt es sie.

Ganz in die Moorschnuckenwolle vertieft,

– sehr erdverbunden allerdings, hab ich fleißig Spreu vom Weizen , von der Locke getrennt .

Obwohl ; “ Locke “ ?… wenn das welche sind, habe ich auch gelocktes Haar 🙂

Hier das Ergebnis

“ glatt verlockend „

Dieser Tage hatte ich noch ein schönes Erlebnis.

Bei einem Fotowettbewerb der Zeitschrift

„Mein schönes Land“

hatte ich Erfolg.

Von ca. 900 Bildern gehörte meines mit zu den drei Gewinnerfotos.

Meinen Preis seht ihr hier.

Zu Quedlinburg habe ich eine ganz besondere Beziehung. Ich war zwar noch nie da, aber meine Filzfreundin Anja wohnt dort. Dem nicht genug, Ihr Mann ist einer der führenden Köpfe des Saatgut Unternehmens !

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Zum Geburtstag bekam ich von ihr diese Wuchtbrumme.

Schwanger , schein schwanger oder nur vollgefressen ?

Den Schafen geht es eben auch nicht anders…

Liebreiz ist das entscheidende.

Schwerelos

Hier war ein lustiges Video von meinem Smartphon geplant aber ich bekomme es nicht hin.

Schade

😦

Denkt euch dass es schwerelos schwebt, bei schöner Musik.

Moorschnuckenschafschur

Ganz beizeiten haben wir heute einen kurzen Abstecher zur  Schafschur gemacht.

                                                                          Gleich um die Ecke

Das Licht stand gerade ungünstig ( oder ich …   🙂  , deshalb sind die Fotos nicht so dolle geworden.

Hier ein kleiner Eindruck.

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Dezenter Streifenwellenschnitt kommt nie aus der Mode ! Mäh

🙂

Gestern hatte ich das Rauhwollige Pommernschaf , (- also nicht gleich das Ganze ) ,

zwischen den Händen.

Rauhwolliges Pommernschaf hat auch eine sehr schöne Wolle.

Wie man  Hier  und  Hier  sieht.

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Und davon wieder neu infiziert , gingen wir heute neues „Futter „

organisieren.

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Zaghaft fragte ich nach einem Vlies und bekam es geschenkt.

Glücklich ging ich mit meiner Beute zu meinem Mann.

Diese : Warum hast du nicht noch mehr genommen ?

Noch einmal zurück – nun habe ich drei Vliese für einen Freundschafspreis.

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Bei uns im Garten riecht es wie neben dem Schafstall.

Riecht ihr es auch ?

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So , – lange Pause … gedanklich

wenn ich mir dass genauer anschaue, weiß ich nicht, wie lange die Euphorie anhält.

Das wird noch ein langer Weg mit den Moorschnucken.

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😦

Das ich sie begleite, selbstverständlich !

Man muß sie lieb haben.

Wenn der Kuckuck ruft

…..sollte man den Geldbeutel schütteln, damit es nie an Geld fehlt,

sagt ein Sprichwort.

So fing ich an, erst einmal Geldbeutel zu filzen…

Ich mußte mich sputen, denn der Kuckuck hat bei uns schon gerufen.

Der Plan war, kleine Tasche für in die große Tasche.

Als das Grobe fertig war meinte mein persönlicher Berater , – viel zu schade um sie in die Versenkung einer Damentasche zu schicken.

Es könnten doch Gürteltaschen werden.

Recht hat er !

Begeistert von der Idee, klappte ich bei den meisten Täschchen

eine Seite des “ Bügels “ nach hinten und eine nach vorn.

Ein schmaler Gürtel läßt sich durch alle ziehen .

Durch einen Magnetverschluß kann nichts herausfallen.

Die Glasknöpfe hat meine Freundin Jana gearbeitet.

Die Stickerei und Knöpfe muten  ein wenig Bayrisch an.

So nenne ich sie

 „Säckerl“

Nuno – Filz – Kappe in Maigrün

… ja, bin ein wenig grünlastig gerade…

Wen wundert´s, alles um mich herum ist doch auch grün.

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Leuchtkraft fehlt gerade und so hab ich noch einmal in knallgrüne Wolle gegriffen.

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Dazu kamen handgefärbte Pongé Seide und Chiffonseide mit Glitzer.

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Entstehen sollte eine Baskenmütze.

Leider ein bisschen zu groß gewählt die Form oder zum Glück ;

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Damit die schöne Struktur der Seide erhalten bleibt, entschied ich mich nicht weiter zu walken.

Jetzt hab ich ein wunderschönes Zwiebeltürmchen.

dav

( Ihr kennt sie ja alle, die Basilius Kathedrale )

guckst du hier

Wenn ich mir die Türme so betrachte geben sie ungeheuer viel her als Inspiration für weiter

Kappen 🙂

Filzhut in Grün

… oder filzen tut der Seele gut.

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Das Handarbeiten der Seele gut tut, kann man sehr gut bei

Anke nachlesen. Ihr Blog ist reich an wissenswerten und alles ist einmalig strukturiert.

Gern schaue ich bei ihr nach.

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Nicht zu unterschätzen ist bei aller Kreativität und der Suche nach Neuem, Extravaganten

die einfache Wiederholung ,  stupides Maschenzählen, Rhythmus finden beim Spinnen

oder das Hobeln eines Brettes.

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Im übrigen haben Gärtner die höchste Lebenserwartung; ganz einfach –

alles unterliegt dem Werden und Vergehen, der Aktivität und der Pause, den Jahreszeiten

und das alles unter dem Einfluß von Sonne , Mond und Sternen.

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Maienlust, Maienlust

Winter hat fort gemußt !

Maienlust, Maienlust öffnet die Brust.

Alle Menschen sind von Herzen froh; oh wär es immer so !

Alle Menschen werden stark und frei.

Das macht der Mai.

Es gibt sooo schöne Lieder für diese Zeit .

Laßt euch einwenig einstimmen auf den Wonnemonat.

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Spinnen tut der Seele gut

Die Kaschmirwolle ist eine sehr feine und weiche Naturfaser, die aus dem Unterfell der Kaschmirziege gewonnen wird

Nach sehr langer “ Spinnabstinenz „

habe ich mir gleich das Feinste an Wolle herausgesucht, – so nach dem Motto,

man gönnt sich ja sonst nichts.

😉

 

Vor einigen Jahren ! war ich auf der Suche nach kurzfasriger Wolle für ein Jackenprojekt.

guckst du hier

Melanie färbte mir extra nach meinen Wünschen die feinen Fasern.

Leider zeigte eine Filzprobe, dass sich  Kaschmir sehr schlecht mit der Seide verband.

Für eine Arbeit dieser Größenordnung, war das Risiko die Wolle zu verwenden einfach zu groß.

Feine Merinowolle eignete sich perfekt für den Nunofilz.

Nach und nach werde ich nun die Kaschmirfasern spinnen.

Die ersten 100g sind einfach verzwirnt.

Um den Farbverlauf zu erhalten möchte ich noch Nawajo-verzwirnen, was bedeutet, deutlich dünner zu spinnen. Aufgrund der Kurzfasrigkeit geht das wirklich mühsam 😦