Lampions

Die bunten aus Papier gefallen mir am besten.

Mit Wolle geht auch einiges. Und so kam ich beim Lichterkettenprojekt

vom rechten Weg ab 🙂

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Vor einem Weihnachten kam die Idee, kleine Zapfen zu filzen.

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Und kurz vor einem Sommer, kam die Idee

Lampions zu filzen

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Die Lichterkette war in groben Zügen fertig , da fiel mir das alles wieder ein 🙂

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Doch nun zur Lichterkette

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Aus der Grundform ( Hohlkörper Kreis ) lassen sich sehr viele Formen ableiten.

Kurze Bilderfolge

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Bei den Kleinen Zapfen kam ich wieder vom rechten Weg ab .

Könnte ja auch was ganz anderes werden…

🙂

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Zusammenfassung

Es regnet und die Lichterkette kann noch nicht nach draußen (:

Aber über einen Paravent ( von einem Nordeuropäischen Möbelmarkt ) , der mir auf vielen Ausstellungen ein Standplatz Optimierer war, macht sich das auch ganz gut.

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Dem Vögelchen gefällts, mir auch

🙂

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Lichterkette

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Zwetschgenkuchen / Klappe / die Erste

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Der Kuchen hat sich vorgedrängelt ; aber jetzt zur Lichterkette.

Die kleinen Filzkuchen habe ich mit Waliser Schwarznasen Wolle “ „gebacken“.

Anschließend mit Maulbeerseide belegt.

Daraus werden kleine Lampions.

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Es gibt 50 Lämpchen !!!

Nun kommen noch kleine und große Blüten dazu.

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Und dann war es plötzlich schon dunkel und die Lichterkette noch lange nicht fertig.

Fortsetzung folgt.

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Meeresbrise

Die Entstehungsgeschichte eines Gewebes

Als wir noch in Norddeutschland lebten, besuchten wir in einem kleinen Dorf, direkt an der Nordsee einen Wollmarkt. Von dort brachte ich das schöne Garn mit nach Hause. Leider nur einen Strang, denn manchmal bin ich ein bisschen geizig – und einen konkreten Plan hatte ich nicht dafür.

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Bei soo wenig Garn musste ich ganz schön rechnen, – wie lang und wie breit kann er werden, dass er am Ende nach etwas aussieht…

Es kamen noch ein Paar Farben dazu.

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Sommerschal / gewebt

 

Nun das Kette schären

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Wichtig dabei ist, auf das Fadenkreuz zu achten und vor dem Abheben der Kettfäden, den Strang abzubinden damit es nicht zu Verwirrungen 🙂 kommt.

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Nun werden die Kettfäden gleichmäßig, von der Mitte aus über den Reedekamm aufgeteilt.

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Das Fadenkreuz ( rechts ) ist durch die beiden Stäbe gesichert. Beim Aufwickeln auf den Kettbaum , legt man Streifen von Packpapier ein, damit die Fäden plan liegen können.

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Alle Fäden werden durch die Litzen gezogen, danach durch das Webblatt. Wenn das getan ist werden die Fäden am Warenbaum befestigt und

G ( K ) ruscht

eingewebt

🙂

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Da die Fäden unterschiedlich dick waren und zum Teil sehr dünn, legte ich beim Aufwickeln auf den Warenbaum auch immer Papier unter das

Gewebe

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Es ist ein Schal geworden, – und die Beschenkte hat sich sehr gefreut !

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Das Kind in mir

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Vor einiger Zeit hatte ich schon mal so eine Spirale versucht, – viel kleiner als diese

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und wollte unbedingt noch eine größer filzen.

Ich hatte nur noch Stopfwolle im Haus und war nicht sicher, ob und wie sie filzt

und auf eine Wolllieferung konnte ich nicht warten 🙂

Stopfwolle filzt gut !

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Eines Abends,- und die Hände wollten noch was tun, kam der Gedanke, die Spirale mit kleinem Getier zu bevölkern.

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Eine Regenbogenfärbung machte aus der Stopfwollspirale ein traumhaftes Domizil für die Tiere.

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Zuerst kam die Schnecke, – die natürlich einige Zeit brauchte bis nach

oben…

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Kann sein, es kommen noch welche dazu…

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Hatte ein Video gemacht, nur kann ich es nicht einfügen . Wenn es klappt sende ich es nach.

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Schmetterlingskäfer

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….gibt es gar nicht, – dass sollte nicht so bleiben…

Dazu eine kleine Geschichte

Eines schönen Frühlingstages schaute die KÄFERIN zum Himmel und sah die ersten bunten Schmetterlinge.

Diese gefielen ihr so gut , so träumte sie noch in der darauf folgende Nacht davon .

Es war ein Alptraum, denn sie kam sich so schäbig vor.

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So fasste die KÄFERIN einen Plan und hatte eine ungefähre Vorstellung davon, wie sie aussehen wollte, wenn sie schon bald

einen Ausflug macht.

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Gefärbt war schnell, dass hatte ihr KÄFERIN MUM beigebracht.

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Als sie in die Schmuckschatulle nach einem passenden Accessoires greifen wollte ,

traf sie der Schlag….( hüstel, hüstel, denn keine außer ihr hatte den Schlüssel für die Schatulle ) !!!

Zügig sortierte sie und hatte eine Vorauswahl getroffen.

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Leider wurde sie von KÄFER gestört, der immer seine Nase im ungeeignetsten Moment in alles steckt.

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Nun gut, –KÄFERIN lies sticken, denn sticken kann sie nicht.

Sie war recht zufrieden .

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KÄFER beobachtete das Ganze und fand,- ein bisschen Zierrat auf den Flügeln würde ihm auch gefallen…

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Die KÄFERIN hatte das geahnt und vorsorglich für Ihn und KÄFERCHEN auch noch einen Auftrag an die Stickerin erteilt.

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Vergangenen Sonntag war es dann soweit.

Der Ausflug

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Es war ein schöner Tag und glücklich grabbelten sie am Abend heimwärts.

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PS.:

Alle Schmetterlinge machten heimlich Aufnahmen aus der Luft, – weil so etwas hatten sie noch nie gesehen …

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Käfer gab es auch hier schon einmal zu sehen.

Nuno – Filz – Sommerschal

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Wenn Seide oder andere dünne Gewebe mit hochfeiner Wolle eine Verbindung eingehen, dann nennt man das Nuno – Filz.

Beim Filzprozess wandern die Wollfasern ganz sacht durch das Gewebe und gehen eine dauerhafte Verbindung ein.

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Viele unterschiedliche Seiden Stoffe , Käseleinen und Viskose Stoffe eignen sich hervorragend.

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Seiden Hankis

geben eingefilzt einen wunderschönen Glanz und eine besondere Struktur.

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Chiffon Seide

in zart grün und weis, sind die Grundlage für diese Schals

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Wer will, kann auch hier noch schauen.

Filz – Bonbon

Weil Sommer ist

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Sieht aus als wäre es der zweite Aufguss von der Färberei zur Osterzeit

wie hier zu sehen war.

Aber das ist es nicht. Nur weniger Farbe und mehr Wasser ergeben die schönen Pastellfarben.

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Erinnert alles auch ein wenig an Softeis

und es hat sehr viel Spaß gemacht , das Eis zu mischen .

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Ich hatte sehr wenig von dieser hochfeinen, kuschelweichen Wolle.

Gereicht hat es für einen Sommer -Loop, eine Sommer – Kette und ein

Knäuel zum lieb haben…

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Weben – ganz einfach

Vor einiger Zeit

wollte ich herausfinden, ob Teilnehmer zu einem Kurs kommen, obwohl ich nichts „Großartiges“ anzubieten hatte.

Der Text lautete so

Wohlfühlen beim Gestalten mit Wolle

an diesem Abend geht es uns hauptsächlich um mentale, spirituelle und haptische Erfahrungen mit Schaf – Schur – Wolle. ( die auch als Heilwolle bekannt ist. ) Es geht um die Erfahrung , – was erlebe ich dabei .

Wir werden spinnen ohne Spinnrad,

die Wolle über ein Stöckchen wickeln , durch die Finger gleiten lassen

wiederholen bis Drall entstanden ist und beide Enden festhalten , fertig ist ein „verzwirnter“ Faden

weben ohne Webstuhl

und Häkeln ohne Nadel

Ob es mir in jedem Fall gelungen ist, meine eigene Freude, meine Begeisterung für dieses wertvolle Naturmaterial zu vermitteln, bleibt dahin gestellt.

Vor dem Kurs gab es mit zwei Freundinnen einen

Probelauf

Und das wurde daraus

Wunderschön ! Die Frauen waren selber überrascht

Was sonst noch ohne Webrahmen geht

Dazu hatte ich schon hier geschrieben

Aus Resten fertigte ich dieses Core Spun – Garn und in einem Anflug von

Langer Weile

webte ich über Pappe ca. 60 cm Durchmesser eine „bunte Sonne“

oder ganz schlicht

dazu auch hier ausführlicher

(PS : Der Kurs kam zustande, obwohl der von mir vorgegebene Text sehr verfälscht wieder gegeben wurde – und die Erwartungen ganz andere waren )…

Filz Muscheln und andere „organische“ Objekte

Manchmal lassen einen Dinge nicht los und so probiere ich seit einiger Zeit ,

den dreidimensionalen Filz . Klingt irgendwie blöd,- 3D– so technisch, bei

dem lebendigen Material….

Meistens arbeitete ich mit weißer Kap – Merino, aber nicht immer war das die richtige Wahl, denn bei kleinen Übergängen sind die Fasern einfach zu kurz und wollen sich nicht verbinden.

Oft hatte ich auch erhebliche Denkfehler, was die Hohlform betraf.

Geistesblitze retteten mich vor Fehlversuchen.

Aber mal Hand aufs Herz, – auch aus Fehlversuchen lässt sich noch manches hinbiegen….

Sieht so aus, als müsste ich Wolle bestellen, denn ein Ende dieser Versuche, ist noch nicht in Sicht – außerdem gibt es womöglich dabei gar kein Ende.

Voll in die Farbe gegriffen

Vor Ostern hatte ich den dringenden Wunsch nach Farbenfreude.

Ich wollte die Zeit füllen, es durfte lange dauern und ES sollte schön werden.

Weben eignet sich gut für so ein Projekt.

Zuerst das FÄRBEN mit Ostereierfarben .

Natürlich gefallen mir all die Naturfärbungen, die ich in den Blogs bewundere, aber das kann ich nicht – wird vielleicht noch…

anschließend SPINNEN

einfach geradeaus, normal verzwirnt oder Navajo verzwirnt ( also dreifach, um den Farbverlauf zu erhalten ). Immer nur meliert gefällt mir nicht so.

nun zum WEBEN

Meine Freundin ist Webmeisterin und die hole ich gern zu Rate, wenn ich blockiert bin. Sie empfahl mir Schwarz zum Bunt. Was für eine tolle Inspiration ! Dadurch leuchten die Farben.

Kette schären

Kette mit Hilfe ! auf den Kettbaum wickeln

über den Reedekamm verteilen

durch die Litzen und das Webblatt fädeln.

am Warenbaum befestigen, Kruscht einweben damit sich alle Kettfäden ausrichten

Muster und Farben abwechseln

am Ende der Wolle war immer noch so viel Kette da, also nochmal Färben und Spinnen….

Es ist immer irgendwie traurig, wenn man fertig ist und das Gewebe vom Webstuhl holt.

Um diesen “ Verlust “ etwas abzufedern , habe ich zur Erinnerung ein kleines Buch erstellt.

Trotzdem, – das Tun war eine große Freude !!! kein Foto kann das jemals widerspiegeln.